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Integration in Solingen

Von Veit Breuer und Jan Rohe, 9e, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Die Integration neuzugewanderter Menschen ist für Solingen keine neue Herausforderung: Seitdem in den 50er und 60er Jahren „Gastarbeiter“, vorwiegend aus südeuropäischen Ländern zu uns nach Solingen kamen, in den 90ern, als Folge des Krieges im ehemaligen Jugoslawien, viele Kriegsflüchtlinge in die Klingenstadt zogen und seit Beginn der 2010er Jahre verstärkt Flüchtlinge aus dem afrikanischen und arabischen Raum zuziehen, wird erfolgreich Integration vollzogen.

Einen wesentlichen Bestandteil der Integrationsarbeit leistet der „Stadtdienst Integration“ unter der Leitung von Anne Wehkamp, zu dem das Kommunale Integrationszentrum (KI) der Stadt Solingen gehört. Einen Schwerpunkt bilden Sprache und Bildung. Geflüchtete und Neuzugewanderte sollen in Fragen beraten und begleitet werden. Ihnen ist wichtig, dass auch Kinder und Jugendliche mit besonderen Begabungen besonders gefördert werden.

Einen anderen Schwerpunkt bildet Integration als Querschnittsaufgabe. Beispielsweise die Teilnahme vieler Solinger Schulen am Programm „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage“. Zum genaueren Verständnis erklärte sich die Leitung des KI Solingen, Anne Wehkamp, bereit, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Unter erfolgreicher Integration versteht Sie, dass Menschen in einer Gesellschaft ankommen sollten, das heißt, dass sie Freunde und Bekannte haben. Frau Wehkamp erklärte uns, dass es im Moment die anspruchsvollste Herausforderung sei, die Neuzugewanderten der letzten zwei bis drei Jahre nach einer eher intensiven Erstbetreuung immer stärker in einen eigenverantwortlich gelebten Alltag zu entlassen.

Zum Schluss wollten wir noch wissen, was sie sich wünschen würde, damit die Integration noch besser klappen könnte, worauf sie antwortete, dass sie sich wünschen würde, dass jeder Mensch mehrere Sprachen beherrschen würde, damit sich alle gut verständigen können. Auch wenn die Solinger fast schon „Integrationsprofis“ sind, bleibt die zu leistende Arbeit schier unerschöpflich, da ganz oft Erfolge zu neuen Herausforderungen führen.

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