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Integration in der Schule

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Bis zu zwei Jahre lang werden Schüler am Gymnasium Schwertstraße in einer internationalen Klasse intensiv in Deutsch gefördert, um anschließend am Regelunterricht teilnehmen zu können.

In der internationalen Klasse am Gymnasium Schwertstraße werden Schüler verschiedener Herkunft in Deutsch unterrichtet.

Von Lea Schmitz, 8b, Gymnasium Schwertstraße

An vielen Solinger Schulen gibt es mittlerweile Klassen, die die Integration von internationalen Schülern fördern. Auch am Gymnasium Schwertstraße gibt es eine solche Klasse. Ihre Klassenlehrerin erzählte, es sei sehr schwer für die Schüler, die neue Sprache zu lernen. „Im Kindergarten oder in der Grundschule lernen die Kinder durch das Spielen miteinander, doch jetzt spielen die Kinder nicht mehr.“

Sie sagte, sie sei froh, dass es so viele Schülerhelfer gebe, die sie unterstützen würden. Die Klassenlehrerin erklärte, man müsste auf jeden Schüler einzeln eingehen, da es durch die verschiedenen Ankunftszeiten und Sprachkenntnisse gar nicht anders möglich sei. Sie erläuterte, jedes Kind habe ein Recht auf maximal zwei Jahre Erstförderung, Wenn es schon vorher klappen würde, sie in eine Regelklasse zu integrieren, würde dies auch geschehen. Zudem sagte sie, die Schülerinnen und Schüler würden mit neun Stunden Deutschunterricht pro Woche extra ge–fördert werden.

Schüler aus internationalen Klassen werden freundlich aufgenommen

Ein Schüler der internationalen Klasse erläuterte, er sei erst am vorherigen Tag zum ersten Mal in seiner Regelklasse gewesen. Er sagte, er habe alle kennengelernt und alle seien nett zu ihm gewesen. Freunde habe er auch schon gefunden. Er erklärte, am ersten Tag sei er ängstlich gewesen, später jedoch nicht mehr. Er dachte, er würde auffallen, weil er der einzige Ausländer sei, dies habe sich jedoch nicht bestätigt. Er sagte, die Lehrer würden ihm versuchen zu helfen. Andere Schüler erläuterten, sie hätten Freunde und die Lehrer würden ihnen meistens helfen. Jedoch nicht immer. Ein Schüler erklärte, an seinem ersten Tag in seiner neuen Klasse habe er sich gefreut, er habe aber auch Angst gehabt. Ein anderer Schüler berichtete, er sei nicht ängstlich gewesen.

Was tut man gegen Sprachdifferenzen? Manche Schülerinnen und Schüler sprechen dieselbe Sprache, andere wiederum nicht. Dann stellt sich die Frage, wie sich Lehrer und Schüler miteinander verständigen, wenn Schüler neu in die Klasse kommen und noch kein Deutsch sprechen. Ein Schüler der internationalen Klasse am Gymnasium Schwertstraße erklärte darauf, dass sie sich manchmal einfach mit Händen und Füßen verständigen würden. Auch durch Zeigen verständigen sie sich. Alle drei Schüler erläuterten, sie würden sich wohlfühlen.

2017 wurden in Deutschland rund 167 573 Erstanträge auf Asyl gestellt. Davon sind 45 Prozent Kinder und Jugendliche. Die Schüler müssen eine komplett neue Sprache lernen. Jedes Kind lernt unterschiedlich schnell, doch alle sollten die Zeit und Hilfe bekommen, die sie benötigen.

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