Zeitung in der Schule

Im Ittertal gibt es Winterspaß seit 1975

Wer ungeübt ist, kann sich Stühle als Stützen ausleihen. Foto: Joana Harriers
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Wer ungeübt ist, kann sich Stühle als Stützen ausleihen.

Rund zehn Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen Ablauf rund um die Eisbahn

Von Joana Harriers, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Auf den Kopf gefallen sind die Besucher der Ittertaler Eisbahn zum Glück nicht. Zumindest die meisten: „Wir haben auch schon sehr gute Schlittschuhläufer gehabt, die auf den Kopf gefallen sind und sich dann genauso verletzt haben wie die Nichtprofis“, erzählt der Betriebsleiter des Ittertals Thomas Czeckay.

Schon seit 1975 wird die Eislaufbahn gut besucht, von Familien, Schulklassen und Jugendlichen. Nach einer langen Pause wegen Corona darf die Eisbahn (wenn auch unter strengen Auflagen) auch heute wieder besucht werden. Das Besondere an der Eisbahn ist, dass man unter freiem Himmel übers Eis gleiten und auf diese Weise viel frische Luft einatmen kann. Auch wenn man keine eigenen Schlittschuhe besitzt, gibt es eine Option. Man kann sich dort nämlich welche ausleihen: „Wir haben Größe 23 bis Größe 50“, erfahre ich vom Betriebsleiter. Da müsste doch für jeden etwas dabei sein. Wenn man noch nie Schlittschuh gefahren ist, sollte man sich zu Beginn einen Stuhl als Stütze leihen, damit man nicht die ganze Zeit hinfällt. Eis ist hart wie Beton, und es tut wirklich weh hinzufallen.

Damit das Schlittschuhfahren noch mehr Spaß macht, läuft im Hintergrund die ganze Zeit Musik. „Natürlich gehen wir auch auf die Musikwünsche von Besuchern ein“, erklärt mir Czeckay. Insgesamt arbeiten etwa zehn Mitarbeiter an der Eisbahn. Sie sitzen an der Kasse, betreiben den Kiosk oder fahren die Eismaschine. Auch Geburtstage oder andere Feste kann man dort feiern – man mietet für die Gruppe einen Pavillon, in dem man dann auch grillen kann.

Ein paar Mal am Tag müssen alle runter vom Eis, denn es muss regelmäßig mit einer großen Eismaschine geglättet und erneuert werden – die meisten Besucher nutzen diese Zeit, um zu verschnaufen oder etwas am Kiosk zu essen.

An Regentagen ist es leer

Im Ittertal ist je nach Wetterlage entweder sehr viel oder sehr wenig los. An den Tagen, wenn es nicht regnet, ist manchmal sogar so viel los, dass man nicht schnell vorwärtskommt, ohne jemand anderen anzurempeln. Das liegt aber auch daran, dass manche einfach in die entgegengesetzte Richtung fahren als alle anderen, oder daran, dass es Cliquen gibt (meistens Mädchen), die lange Reihen nebeneinander bilden.

An Tagen, an denen es regnet, ist die Eisbahn so gut wie leer, und es liegt eine dünne Wasserschicht über dem Eis. Wenn man an solchen Tagen hinfällt, wird man richtig nass.

Da ich schon seit meiner Kindheit zur Ittertaler Eisbahn gehe, kann ich sagen, dass es ein toller Ort ist, um sich zu treffen und dass man dort immer Spaß haben kann. Auf den Kopf gefallen bin ich übrigens auch noch nicht.

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