Handballtraining

Trainerin erzählt von ihren Erfahrungen.

Von Julia Barth, 8c, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Hier und dort fliegen ein paar Bälle durch die Luft. Menschen haben komisches und klebriges Zeug an den Händen. Es ist laut, aber dennoch wirken alle ziemlich konzentriert. Wo wir uns befinden? An einem Ort, an dem meine Lieblingssportart leidenschaftlich gelebt wird: In der Handballhalle!

Das komische und klebrige Zeug, von dem ich am Anfang geredet habe, nennt sich „Harz“. Damit spielen alle Mannschaften aus der Bundesliga sowie Nationalmannschaften. Warum? In den höheren Spielklassen wird mit viel mehr Tempo gespielt, und dabei hilft Harz ziemlich gut, denn durch seine klebrige Konsistenz rutscht der Ball nicht aus der Hand.

Aber mit Harz zu spielen ist gar nicht so einfach! Dafür braucht man gutes und vorbereitendes Training. Um Ihnen eine fachliche Meinung zu bieten, wie man ein Handballtraining gestaltet, habe ich eine sehr gute Handballtrainerin interviewt, die aber anonym bleiben möchte. Ein gutes und komplexes Training solle mit allen Schritten zwei Stunden dauern. Was zu jeder Sportart am Anfang dazu zugehöre, sei das Warmlaufen. Der Kreislauf wird in Schwung gesetzt und die Muskeln erwärmen sich, außerdem wird Verletzungen vorgebeugt. Das Aufwärmen sei extrem wichtig, vor allem mit diversen Dehnübungen. Jeder Sportler sollte gut 20 Minuten in das ganze Aufwärmen investieren. Anschließend folgt ein Aufwärmespiel, in das der Handball mit eingebunden wird, damit die Spieler sich wieder mit dem Ball vertraut machen.

Kraft und Ausdauer stehen neben Taktik und Koordination

Danach beginnt erst das handballspezifische Training. „Übungen bestehend aus Kraft, Ausdauer, Koordination, Taktik und Reaktion bestimmen das Training. Dabei ist es wichtig, die Übungen abzuwechseln und auch nötige Pausen einzubauen. Weitergehend werden die Übungen an anderen Tagen wiederholt und verändert. Auf diesem Weg erreicht man eine Verbesserung in der Spielweise der Spieler“, so die Trainerin.

Übungen entstehen durch Schwächen der Spieler, die die Trainerin während eines Handballspiels analysiert. Ideen für ein gutes Handballtraining sammelt die Trainerin aus ihren eigenen Erfahrungen und aus Handballvideos aus dem Internet. „Kreativität schadet zudem auch nicht. Wichtig ist, dass das Training auf das Niveau der Spieler aufgebaut ist. Denn sie sollten nicht zu stark überfordert und besonders nicht unterfordert werden.“ Nach einem anstrengenden Training müssen die Muskeln sich wieder entspannen und etwas ausruhen.

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