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Die große Kraft der Erdbeben

Von Daniel Krüth, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Erdbeben können verschiedene Entstehungsgründe haben. Doch knapp 90 Prozent aller Erdbeben entstehen durch Bewegungen der Erdkruste. Tektonische Beben entstehen durch Auseinanderdriftung und Zusammenstöße von Erdkrustenplatten. Doch manchmal schiebt sich eine Erdkrustenplatte unter die andere und wenn das passiert, verhaken sich die Platten nach einer Zeit und so entsteht Spannung.

Diese Spannung löst sich irgendwann in Sekundenschnelle und es gibt ein Erdbeben. Lange Zeit wusste man aber gar nicht, wie die Erdbeben entstehen. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts fand man es heraus. Pro Jahr verschieben sich die Erdplatten nur um wenige Zentimeter, aber trotzdem sind die Platten ständig in Bewegung.

Das stärkste Beben der Welt, was jemals gemessen wurde, war am 22. Mai 1960 in Chile mit der Stärke 9,5. Zum Vergleich bei den letzten Erdbeben in Italien war das stärkste 6,6. Dies wurde am 30.Oktober 2016 gemessen. Es gibt viele Regionen in der Welt, die stark erdbebengefährdet sind, zum Beispiel die Abruzzen, die USA und Zentral- und Südasien.

Es ist immer unterschiedlich, wie viele Menschen sterben aber allein bei den letzten Beben in Italien sind rund 300 Menschen gestorben. „Auf einmal bebte die Erde so stark, dass wir uns alle schnell hingesetzt haben. Wir hatten so Angst, doch wir haben es überlebt. Wir wollen versuchen alles so schnell wie möglich wieder auf zu bauen“, sagte ein italienischer Bürgermeister in einem Interview.

Auch in Deutschland werden Spenden gesammelt für die Versorgung der Menschen und den Wiederaufbau der Häuser. Ich finde es sehr schade, dass man zwar so viel über Erdbeben weiß, aber trotzdem so wenig dagegen tun kann.

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