Mehr als 200 Schulen wollen „digitale Schule“ werden.

Größter Flughafen der Welt

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Der neue Flughafen hat ein futuristisches Design.

In Istanbul wurde in Rekordzeit ein neuer Airport gebaut.

Von Fatma Astan, 10d, Geschwister-Scholl-Schule

Trotz der noch fehlenden Fertigstellung wurde mit eingeschränktem Betrieb am 29. Oktober 2018, zum 95. Jahrestag der Gründung der Türkei, ein neuer Flughafen im Kreis von Arnavutköy, nordwestlich der Istanbuler Innenstadt, eröffnet. Er bekam den Namen „Istanbul“.

Üblicherweise werden solche Projekte in 10 bis 15 Jahren fertig gestellt, doch der Flughafen Istanbul wurde in einer Rekordzeit von viereinhalb Jahren gebaut. Der ehemalige Atatürk-Airport wurde durch den neuen Flughafen ersetzt. Die Fluggesellschaft Turkish Airlines zieht nach Jahresende zum neuen Flughafen.

Insgesamt ist der neue Flughafen 76,5 Quadratmeter groß. Im Vergleich zum Atatürk Flughafen ist er achtmal so groß. Der Flughafen umfasst 500 Check-in-Schalter, sechs Start- und Landebahnen, 143 Passagierbrücken, womit sie in die Maschinen gelangen können und vieles mehr. Pro Jahr werden sie zuerst 90 Millionen Passagiere aufnehmen. Im Gegensatz zum neuen Flughafen nahm der alte im Jahr 2017 noch 65 Millionen Passagiere auf. Nach der Fertigstellung wird mit 200 Millionen Passagieren gerechnet, somit konkurriert „Istanbul“ mit dem größten Flughafen Dubais.

Die Kosten wurden im Wert von 10,5 Milliarden Euro privat finanziert und betrieben. 25 Jahre lang darf das Konsortium den Flughafen benutzen, muss aber dem Staat im Wert von 22 Milliarden Euro Miete zahlen. Sollten jedoch in den ersten 12 Jahren weniger Einnahmen als geplant erzielt werden, würde die Regierung mit 6,3 Milliarden Euro behilflich sein.

In dieser erstaunlichen Rekordzeit sind viele Arbeiter wegen den schlechten Sicherheitsvorkehrungen ums Leben gekommen. Es gab im Februar 2018 insgesamt 27 Tote. 10 000 Arbeiter protestierten gegen schlechte Arbeitsbedingungen. Es ging um das schlechte Essen, schlechte Schlafplätze, unbeachtete Sicherheitsbedingungen und die Verspätung bei der Zahlung des Lohnes.

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