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Der größte Kopf unserer Zeit

Stephen William Hawking war einfach genial.

Von Sidney Kronenberg, 10d, Geschwister-Scholl-Schule

Ein komplett gelähmter Mann, welcher unvorstellbare Durchbrüche in der Wissenschaft machte, viele Bücher schrieb und wahrscheinlich der größte Kopf unserer Zeit war. Die Rede ist von Stephen William Hawking, welcher am 8. Januar 1942 in Oxford in England geboren wurde. Als er noch ein kleiner Junge war, wollte er unbedingt dem Beruf seines Vaters nachgehen: Mediziner. Er entschloss sich aber doch, ein Physik- und Mathematik- Studium aufzunehmen.

Nachdem Stephen Hawking sein Studium mit dem Bachelor-Grad abschloss, reiste er nach Cambridge, wo er am Trinity-College das Doktoratsstudium in Kosmologie und Astronomie aufnahm. Während seines Studiums erlitt er mehrere Anfälle, woraufhin eine Lateralsklerose diagnostiziert wurde. Durch diese Krankheit haben sich seine Muskeln und motorischen Fähigkeiten vollständig zurückentwickelt. Auf Anraten eines anerkannten Kosmologen seines Colleges und viel Unterstützung der Familie und seiner Freundin Jane Wilde, die er 1965 heiratete, hat Hawking sein Studium nicht abgebrochen und promovierte im Jahr 1966 mit einer Dissertation über expandierende Universen.

Ein Jahr später gebar seine Frau Jane Wilde ihr Kind Robert Hawking im Mai 1967. Seit 1968 haben sich Hawkings Muskeln so sehr zurückgebildet, dass er gefangen in einem Rollstuhl sitzt und auf permanente Hilfe angewiesen ist. Doch trotz all dieser Rückschläge hatte er immer noch den Lebenswillen und die Kraft, vieles in seinem Leben zu erreichen.

Er blieb einige Jahre in Cambridge am Institut für Theoretische Astronomie und beschäftigte sich mit dem Thema Quantenmechanik in Bezug auf Schwarze Löcher. 1974 wechselte er dann an das Institut für Mathematik und Physik. Ein Jahr später erhielt er als jüngster Wissenschaftler seiner Zeit eine Einladung zur Royal Society of Science. Fünf Jahre nach der Mitgliedschaft wurde er zum Inhaber des Lehrstuhls für Mathematik an der Universität Cambridge, was er auch bis 2009 blieb.

Ein Luftröhrenschnitt nach einer Lungenentzündung nahm ihm 1985 auch noch seine Stimme. Einen Sprachcomputer musste er später mittels Infrarotsensor in der Brille steuern. Berühmte Bücher sind „Eine kurze Geschichte der Zeit“ oder „Das Universum in der Nussschale“. Der Wissenschaftler verstarb am 14. März 2018.

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