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Gletscher sind in Gefahr

Von Anna Lena Schacht, 10f, Geschwister-Scholl-Schule

Was machen wir mit unserer Erde? Wenn man in der Schweiz auf die Alpen schaut und sich dort den größten Gletscher, den Aletschgletscher, ansieht muss man sich Sorgen machen. Experten schätzen, dass bis ins Jahr 2050 alle kleinen und mittleren Gletscher in den Alpen verschwunden sind.

Der Aletschgletscher ist circa 22,6 Kilometer lang und im Durchschnitt 900 Meter dick. Die Fläche beträgt zur Zeit etwa 82 Quadratkilometer, das entspricht circa der Fläche von ganz Solingen (89 Quadratkilometer)! Unvorstellbar ist auch das Gewicht der Eiszunge. Der Gletscher wiegt 27 Milliarden Tonnen; dies sind ungefähr 73 Millionen Jumbojets.

Aufgrund der Erderwärmung kommt der Gletscher ins Schwitzen. An einem heißen Sommertag verliert die Eiszunge 20 Zentimeter an Höhe. Das klingt ja nicht besonders viel, da natürlich in den Wintermonaten auch wieder neues Eis gebildet wird. Aber bei so einem heißen Tag verliert der Gletscher pro Sekunde 60 000 Liter! Das sind 400 Badewannenfüllungen in einer Sekunde!!! Würde man den Gletscher abtauen, könnte man sechs Jahre lang die ganze Weltbevölkerung jeden Tag mit einem Liter Wasser versorgen.

Seit 1892 verkürzt sich der Gletscher pro Jahr um circa 23 Meter. In den letzten Jahren beobachtete man aber einen zunehmenden Rückgang von bis zu 50 Meter pro Jahr. Wir sollten unsere Ansichten zum Klimaschutz alle hinterfragen, damit ist jeder einzelne gemeint (Politiker, Konsumenten, Lieferanten). Ansonsten können die späteren Generationen das Weltkulturerbe „Aletschgletscher“ wohl nicht mehr erleben.

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