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Giftige Luft schädigt Kinder weltweit

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Von Radostina Milanova und Fatoumata Barry 8b, Theodor – Heuss - Schule

Weltweit wohnen 300 Millionen Kinder in Gebieten mit starker Verschmutzung der Luft. Eine neue Untersuchung des Kinderhilfswerks Unicef hat ergeben, dass eine hohe Anzahl von Kindern extrem giftige Luft einatmet. Sie soll sechsmal größer als die zulässige Grenze sein. Es stellte sich heraus, dass die Ursache der Verschmutzung Fahrabgase, Müllverbrennung und Staub sind.

Am stärksten sind die Kinder in Südasien, im mittleren Osten und in der pazifischen Region gefährdet. Zu den am meisten verschmutzten Städten gehören Onitsha in Nigeria, Zabol in Iran, das indische Gwallor, die Hauptstadt Saudi-Arabiens Riad und Peschawar in Pakistan.

Die Bilder der Untersuchung mit Satellitendaten in New York zeigen, dass weltweit zwei Milliarden junge Menschen verschmutzte Luft einatmen, welche die von der

Weltgesundheitsorganisation (WHO) gesetzte Grenze überschreitet.

Nach einer Studie warnt Unicef Direktor Anthony Lake davor, dass die Luftverschmutzung zum Tode von jährlich etwa 600 000 Kindern unter fünf Jahren führen könnte. Die Schadstoffe schädigen nicht nur die Lungen der Kleinen, sie können auch die Entwicklung des kindlichen Gehirns beeinflussen.

Kinder reagieren empfindlicher auf Luftverschmutzung als die Erwachsenen, weil ihr Körper sich noch im Wachstum befindet und die Atemwege durchdringlicher sind. Die Folgen der Einatmung von verschmutzter Luft verfolgen die Betroffenen lebenslang. Auch Ungeborene werden erheblich gefährdet. Sie können an Atemwegserkrankungen wie Lungenentzündung erkranken, die den Tod beschleunigt.

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