ZiSch

Gewalt gegen Lehrer ein Tabuthema?

Von Mehmet-Kaan Aslan, 9b, Realschule Vogelsang

Lange wurde es ausgeblendet, dass Lehrer unter der großen Gewaltbereitschaft von Schülern leiden. Lehrer leben ständig in Angst, da sie jederzeit Opfer einer Gewalttat werden können. Dass dies nicht so weiter gehen kann, darüber ist sich nicht nur die Lehrergewerkschaft einig, wie die Solinger Morgenpost berichtet.

Laut einer Umfrage der Lehrergewerkschaft VBE wurde fast jeder zehnte Lehrer in NRW Opfer körperlicher Gewalt und ein Viertel wurde im Dienst schon beschimpft, bedroht, gemobbt oder ist anderweitig Opfer physischer Gewalt geworden.

NRW ist laut der Umfrage Spitzenreiter, wenn es um Gewalt in Klassenräumen geht. Das Institut Forsa hat 1951 Lehrkräfte befragt und allein 500 davon waren in NRW. Doch aus welchem Grund geht es in NRWs Klassenräumen so heiß her?

Dies kann sich auch der VBE- Chef nicht erklären. Dass die Gewalt leicht über dem Bundesschnitt liegt, begründet Udo Beckmann mit der Theorie, dass es in NRW viele Ballungsräume gibt. Doch dies sollte keine Entschuldigung für solch ein Verhalten sein. Denn Gewalt war- und sollte nie eine Lösung werden.

Von den 181 000 Lehrkräften, die in NRW im Dienst sind, waren 14 500 von körperlicher Gewalt betroffen. Dies entspricht acht Prozent. Mit solch hohen Zahlen hatte niemand gerechnet.

Solch ein Verhalten sollte man nicht länger auf die leichte Schulter nehmen. Es sollte nicht länger geduldet werden, dass Gewalt gegen Lehrer zum Alltag gehört, denn die Zukunft der Kinder liegt schließlich bei den Pädagogen.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren