ZiSch

Gesamtschule Wald unterrichtet Flüchtlingskinder

Von Elvan Veseloska, Friedrich-Albert-Lange-Schule

2016 stieg die Zahl der Flüchtlinge in Deutschland um 122 Prozent. Die Friedrich-Albert-Lange-Schule in Solingen Wald nahm in diesem Jahr circa 40 Kinder mit Migrationshintergrund auf. Da sie die deutsche Sprache nicht gut beherrschen, wurden diese Kinder zusammen in einer Klasse untergebracht. Außerdem nehmen sie an einigen Stunden am regulären Unterricht teil.

Ziel ist es, sie so schnell wie möglich in Regelklassen unterzubringen. Der persönliche Kontakt zu den Schülern ist sehr wichtig, um ein Sicherheitsgefühl in der Umgebung aufzubauen. Zwei der Seiteneinsteiger aus Italien erzählten, dass sie wegen wirtschaftlicher Probleme nach Deutschland gekommen seien. Auf die Frage: „Wo fühlst du dich besser?“ antworteten beide: „Hier in Deutschland.“

Die ersten Monate waren für beide nicht einfach, trotzdem wurden sie gut aufgenommen. Die Friedrich-Albert-Lange-Schule finden sie sehr gut, da es hier viele Angebote gibt. Zum Beispiel besuchten sie mit einem Theaterkurs das Düsseldorfer Schauspielhaus. Das Stück, in dem sowohl Belgisch, Englisch und Deutsch gesprochen wurde, haben sie angeschaut und im Unterricht besprochen.

Die Seiteneinsteiger aus Italien wussten zum Zeitpunkt des Interviews nicht, was sie später einmal machen möchten. In Solingen leben derzeit rund 2700 Flüchtlinge aus circa 60 Ländern, überwiegend aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Der Flüchtlingsansturm hat mittlerweile nachgelassen, aber noch immer kommen Flüchtlinge nach Nordrhein-Westfalen.

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren