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Gesamtschule plant Austausch mit Schule in Chile

Von Jeremy Utz, 8c, Gesamtschule Höhscheid

Die Gesamtschule Höhscheid (GEH) hat eine Partnerschule in Santiago de Chile gefunden. „Colegio alemán Rudolf Deckwerth“ ist der Name der Schule. Beide Schulen planen nun einen Schüleraustausch. Der Austausch findet für die Spanisch-Kurs-Teilnehmer der 7. und 8. Klassen statt.

Die Chilenen werden vom 23. Februar 2018 bis zum 9. März nach Deutschland kommen. Im Gegenzug fliegen die Spanisch-Kurs-Teilnehmer nach jetzigem Stand Anfang 2019 nach Santiago de Chile. Die Schüler werden im jeweiligen Gastland in Familien untergebracht. Während die Chilenen in Deutschland sind, sollen sie sehr viel von Solingen und der Umgebung sehen, aber natürlich werden sie auch am normalen Unterrichtsbetrieb der GEH teilnehmen.

Dieser wird zugunsten von Ausflügen und Besichtigungen aufgelockert. Natürlich soll aber nicht nur die Kultur des anderen Landes den Schülern nahe gebracht werden, sondern auch die jeweilige Sprache. Hier haben die Chilenen einen deutlichen Vorsprung. Während an der GEH der Spanischunterricht in Klasse 6 startet, erwerben die Chilenen ihre Deutschkenntnisse bereits seit dem 1. Schuljahr.

Die chilenischen Schüler bekommen einen Großteil der Flugkosten erstattet

Dieser Austausch bringt selbstverständlich auch Kosten mit sich, wobei das Goethe-Institut den Chilenen einen Großteil der Flugkosten bezahlt. Die deutschen Schüler müssen die Flüge mit knapp 800 Euro wahrscheinlich selbst tragen. Allerdings wurde hier finanzielle Unterstützung bei dem Pädagogischen Austauschdienst beantragt. Für die Kosten, die während des Aufenthalts in Deutschland und in Chile anfallen, müssen die jeweiligen Gastfamilien aufkommen.

Das Projekt begann, als Frau Niessner, Spanisch-Lehrerin an der GEH, vor ungefähr einem Jahr vom Schulleiter Herrn Braun gefragt wurde, ob sie nicht Interesse am Kontakt zu einer Partnerschule in Südamerika habe. Es gab einige Schulen zur Auswahl. Nach reiflicher Überlegung entschied man sich dann aufgrund der zentralen Lage für die Schule in Santiago de Chile.

Nachdem dies feststand, folgte ein ausgiebiger Schriftverkehr und ein Treffen im August in Köln zwischen Frau Niessner und der chilenischen Schule, sodass der Austausch immer konkreter wurde. Alle Beteiligten begegnen der Ankunft der Chilenen schon jetzt mit großer Vorfreude.

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