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Gegen Jugendgewalt muss etwas getan werden

Von Noah Reupsch, 10e/f, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Jugendgewalt wird von Jahr zu Jahr schlimmer und wird immer mehr von den Medien polarisiert. Es gibt viele Ursachen und Arten der Gewalt. Was kann dagegen getan werden?

Jugendgewalt ist ein häufiges Thema in den Medien, es wird immer brutaler und die Täter immer jünger.

Jugendgewalt hat viele Formen: Amokläufe, Mobbing, Cybermobbing, Körperverletzung. Die meisten Delikte werden von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren ausgeübt, dicht gefolgt von Erwachsenen zwischen 18 und 21 Jahren.

Opfer werden meist Personen, die nicht selbstbewusst wirken und bei denen der Täter sicher ist, dass das Opfer unterlegen ist. Die Opfer sind meistens jünger oder im selben Alter wie der Täter. Oft werden die Taten auch nicht alleine ausgeführt, es sind meist Gruppierungen von Jugendlichen, die sich in der Gruppe stark fühlen.

Was kann dagegen getan werden? Ablenkung, oder leichter gesagt, „Aggressionsabbau“ ist sehr wichtig. Die Jugendlichen brauchen eine Beschäftigung, wie zum Beispiel in einen Boxverein oder ins Fitnessstudio zu gehen. Meist ist es angestaute Wut, welche sie rauslassen wollen.

Was verstärkt die Jugendgewalt? Laut einer Studie sitzen Jugendliche drei Stunden pro Tag vor dem PC oder vor der Spielekonsole. Sie sind oft in sozialen Netzwerken oder Websites unterwegs, wo sie sich viele gewalttätige Videos anschauen. Auch bei den Spielen findet fast nichts mehr ohne Gewalt statt. Ein großes Thema ist hierbei auch Cybermobbing. Der Vorteil für die Täter im Internet ist, dass die Täter sich eine Anonymität verschaffen können.

Was sind die Hintergründe der Täter? Langeweile. Die Täter laufen durch die Stadt und haben keine Beschäftigung, deswegen sind Jugendzentren sehr wichtig. Oft passiert es auch, dass Jugendliche aus ärmeren Verhältnissen andere Personen brutal ausrauben, weil sie auch das neueste Handy oder eine neue Spielekonsole haben wollen. Auch Erpressungen können ein grund für Gewalt sein.

Was hilft wirklich gegen die Jugendgewalt? Die Jugendgewalt ist sehr schwer zu unterbinden, ob in der Schule oder auf der Straße. Schlimm ist, dass den Tätern nicht bewusst ist, was sie eigentlich mit Gewalt anrichten. Die Opfer erleiden meist nicht nur körperlichen Schaden, sondern auch seelischen Schaden, der sich in Alpträumen oder in Ängstlichkeit bemerkbar macht.

Auch für die Eltern und die Mitmenschen ist es nicht leicht mit gewaltbereiten Jugendlichen umzugehen. Der Großteil der Täter werden gefasst, doch verurteilt werden nur wenige. Ist der Jugendstrafvollzug richtig für solche Fälle? Selbst im Jugendstrafvollzug findet Jugendgewalt statt. Viele werden rückfällig.

Es wäre gut, wenn die Täter mehr zum Nachdenken angeregt werden, indem sie jeden Tag mit ihrer Tat konfrontiert werden. Auch nach ihrer Haftstrafe sollten sie zum Antiaggresstionstraining gehen und an einer Therapie teilnehmen, um ihre Tat refkletieren zu können. Erst auf diese Weise kann diesen Tätern geholfen werden.

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