Planung

Galileum soll 2018 fertig sein

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Auf der Baustelle des alten Gasbehälters in Ohligs geht es voran.

In Ohligs wird fleißig gebaut. Doch weitere Spenden sind nötig.

Von Julius Krause, 8d, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Einen Architekten zu finden, der den Auftrag annimmt, aus einem alten kugelförmigen Gasbehälter ein modernes Planetarium zu bauen, war nicht einfach, erzählt mir der Geschäftsführer der Walter-Horn-Gesellschaft, Dr. Frank Lungenstraß. Trotz einiger Verzögerungen und Herausforderungen während des ersten Bauabschnitts sind die Pläne im festgelegten Zeitrahmen. Die voraussichtliche Fertigstellung soll im Herbst 2018 erfolgen. Am 27. September 2017, genau ein Jahr nach Baubeginn, wurde das Richtfest mit zahlreichen Besuchern gefeiert. Im April dieses Jahres wird die Sternwarte auf der Sternstraße in Solingen-Wald geschlossen.

Auf dem alten Grundstück der Stadtwerke Solingen entsteht nicht nur ein modernes Planetarium, sondern auch eine Sternwarte. Das Planetarium ermöglicht dem Besucher, den Sternenhimmel zu jeder Zeit an jedem Ort zu simulieren und in die Welt des Universums einzutauchen. Auf dem Dach des Hauptgebäudes ist eine Sternwarte geplant. Mit dem Teleskop können die Besucher in den Abendstunden und bei klarer Sicht in den Sternenhimmel schauen.

Mit dem Kauf eines Sterns kann man das Galileum unterstützen

Neben dem Besuch des Planetariums und der Sternwarte wird das Galileum auch Kundenveranstaltungen anbieten. Vorgesehen ist ein Seminarraum mit einer maximalen Kapazität von rund 100 Personen mit modernster Veranstaltungstechnik. Des Weiteren ist ein Unterhaltungsprogramm mit Live-Konzerten, Lesungen und Hörspielprogrammen in der Ausarbeitung geplant. Auch für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche ist viel in der Mache, zum Beispiel viele Projekte in Kooperation mit Solinger und Wuppertaler Schulen. Laut Dr. Lungenstraß ist vor allem in diesem Bereich sehr viel „Potenzial nach oben”.

Ein Großteil der Kosten wurde schon durch viele Privatspenden, Sponsorenspenden sowie Landesmittel gedeckt. Es verbleiben dennoch die Kosten für die teure und hochmoderne Projektionstechnik. Diese belaufen sich auf rund 1,3 Millionen Euro. In dem ausführlichen Gespräch mit Dr. Lungenstraß wurde deutlich, wie viel Arbeit die ehrenamtlichen Helfer in dieses große und einzigartige Projekt investiert haben. Weitere Informationen sowie Informationen über den Baufortschritt finden Sie auf der Internetseite des Galileums Solingen. Spenden sind noch erforderlich. Es ist auch möglich, einen eigenen Stern zu kaufen, um damit das Galileum zu unterstützen. Ein Stern kostet 15 Euro, wenn Sie eine eigene Urkunde haben möchten, müssen Sie 5 Euro mehr bezahlen.

www.galileum-solingen.de

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