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Flüchtlingen wird geholfen

Frank Voß gibt Auskunft über die Situation im Henry-Dunant-Dorf.

Von Philipp Wicht, 9abc/G1, Alexander-Coppel-Gesamtschule

Ein Interview mit Frank Voß (Leiter des Henry-Dunant-Dorfes) über das Leben der Flüchtlinge in Solingen-Ohligs.

Wie viele Mitarbeiter gibt es?

Frank Voß: Insgesamt gibt es 28 Mitarbeiter

Können die Menschen, die in dem Dorf wohnen, ihre Wäsche selber waschen?

Voß: Ja, die Menschen hier können ihre Wäsche selber waschen.

Haben die Menschen die Möglichkeit, Deutsch zu lernen?

Voß: Auch, das. Es werden Sprachkurse für Deutsch und Englisch angeboten.

Können die Menschen auch Aufgaben übernehmen, wie in der Küche helfen?

Voß: In der Küche helfen nicht, aber andere Aufgaben, wie den Tisch decken.

Verstehen sich die Leute gut untereinander?

Voß: Es ist wahrscheinlich so, wie in der Schule – manche verstehen sich gut, manche eher nicht.

Schmeckt den Bewohnern, die dort untergebracht sind, das Essen gut?

Voß: Ja, denn wir haben hier einen syrischen Koch, der das Essen so kocht, wie sie es von zu Hause in Syrien her kennen.

Ist es den Menschen dort warm genug, da sie aus den südlichen Ländern die Kälte nicht gewohnt sind?

Voß: Ja, die Zelte sind gut beheizt. Nur, wenn sie nach draußen gehen, müssen sie sich warm anziehen.

Haben die Kinder Platz zum Spielen?

Voß: Ja, Platz zum Spielen haben sie genug.

Gibt es eine Nachtruhe?

Voß: Ja, von 22 bis 6 Uhr morgens ist Nachtruhe.

Wie viele Schlafplätze gibt es?

Voß: Es gibt insgesamt 300 Schlafplätze.

Gibt es genug Toiletten für die Bewohner?

Voß: Aber ja, für Duschen und Toiletten ist reichlich gesorgt.

Gibt es eine bestimmte Zeiteinteilung oder einen Terminplan?

Voß: Nein, das haben wir hier nicht.

Was machen die Bewohner dort denn tagsüber?

Voß: Sie haben viele Möglichkeiten. Es werden zum Beispiel Angebote für Sport oder auch für Sprachkurse gemacht. Außerdem haben sie auch die Möglichkeit, das Gelände tagsüber zu verlassen.

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