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Flüchtlinge haben einen weiten Weg hinter sich

Von Vanessa Repp, 8b, Theodor-Heuss-Realschule

Flüchtlinge sind Menschen, die aus ihrer Heimat fliehen. Die meisten Flüchtlinge fliehen, weil sie wegen ihrer Nationalität, politischen Überzeugungen oder ihrer Zugehörigkeit verfolgt werden. Sie fliehen wegen der Todesstrafe oder wegen Folter.

Flüchtlinge kommen oft von Afrika oder dem Nahen Osten. Im Nahen Osten kommen viele Flüchtlinge aus dem Irak, Syrien und Eritrea. Meistens fliehen die Menschen über das Mittelmeer. Sie schwimmen mit ganz kleinen Booten, die etwa 14 Meter lang sind. Auf den Booten sind etwa 550 Menschen, deswegen fallen sehr oft Menschen runter und ertrinken. Sie müssen immer wieder die Boote wechseln.

Die Fahrt dauert etwa eine Woche. Die Schleuser sind die Leute, die die Flüchtlinge über das Mittelmeer bringen. Sie sind sehr streng. Zum Beispiel haben Schleuser Flüchtlinge nicht gelassen, saubere Anziehsachen zu nehmen und sie direkt von ihren Taschen weggeschubst. Etwas zu trinken hatten die Flüchtlinge direkt neben sich. Auch ist einmal nach einigen Tagen Wasser in das Boot gekommen und die Männer mussten das Wasser mit Eimern wegschütten.

Dann holte sie ein großes Schiff vom Roten Kreuz ab. Die Flüchtlinge mussten dann mit den Kindern zu dem Schiff klettern und wurden von den Helfern auf das Schiff hochgezogen. Die Flüchtlinge wurden direkt gepflegt. Nur die Leute dürfen bleiben, die vor Verfolgung, Gefahr oder Gefangenschaft fliehen.

2016 sind mehr als 60 Prozent der Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. 2015 waren mehr als 90 Prozent Syrer und knapp 50 Prozent waren Afghanen. Flüchtlinge dürfen drei Jahre in Deutschland bleiben, aber bei subsidärem Schutz nur ein Jahr. In Spanien und in Italien sind meistens afrikanische Migranten. In Griechenland sind Syrer, Afghanen und Iraker.

2016 waren in Finnland Flüchtlinge aus dem Irak, in Österreich waren Flüchtlinge aus Afghanistan, in der Schweiz waren Flüchtlinge aus Eritrea und in Deutschland waren Flüchtlinge aus den Westbalkanländern. Sehr viele finden, dass die Männer ihre Familie einfach alleine lassen, weil es fast nur Männer sind, die nach Deutschland fliehen. Dies ist aber nicht so. Die Kinder und die Frauen halten sich in Flüchtlingsstationen auf, bis die Männer sich sicher sind, dass sie in Deutschland bleiben dürfen. Jetzt sind aber 50 Prozent der Flüchtlinge Frauen und Kinder.

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