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Der Weg der Flüchtlinge

Von Selinay Cumart, 10e/d, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die Flüchtlinge aus Syrien haben sicher keine einfache Route vor sich. Um zu überleben fliehen die Menschen aus ihrer Heimat. Doch dieser Weg ist nicht so einfach, wie man es sich vorstellt. Syrer fliehen zunächst häufig aus Syrien in die Türkei. So war es zumindest bis die Türkei im Zuge des EU-Flüchtlingsdeals im Frühjahr 2016 die Grenzen abgeriegelt hat.

Die Syrer, die aus dem Kriegsgebiet fliehen wollen stehen dann vor einer Grenze. Einige der Flüchtlinge, die die Grenze trotzdem illegal überschreiten wollen, sterben bei ihrem Vorhaben sogar. Vor diesem Deal durften sie die Grenzen noch passieren. Nachdem sie in die Türkei geflohen sind, reisen sie weiter nach Griechenland, um sich dort gefälschte Pässe zu besorgen.

Nachdem sich die Syrier die gefälschten Pässe besorgt haben, gehen sie weiter nach Europa, die meisten nach Deutschland. Sobald sie in Deutschland angekommen sind, ist der Weg in die Freiheit aber immer noch nicht zu Ende. Jetzt müssen die Flüchtlinge nämlich einen Asylantrag stellen. Während der Wartezeit wohnen sie in Flüchtlingsunterkünften.

Die Wartezeit kann bis zu einem Jahr betragen. Es kann aber auch sein, dass der Antrag abgelehnt wird und die Flüchtlinge deswegen nach einem ganzen Jahr, und trotz der schlechten Bedingungen wieder zurück in das Kriegsgebiet müssen. Die Flüchtlinge, deren Anträge nicht abgelehnt sondern genehmigt werden, können in Deutschland bleiben. Sie bekommen dann die nötige Hilfe.

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