Fertiggerichte verkürzen das Leben

Französische Forscher haben die Wirkung von verarbeiteten Lebensmitteln untersucht.

Von Grego Krause und Mathias Amoussou, 8c, Gymnasium Vogelsang

Stark verarbeitete Lebensmittel wie zum Beispiel Schokolade und Chips führen zur Verkürzung der Lebenserwartung. Eine Langzeitstudie von französischen Forschern beweist diese Annahme. Fertiggerichte und Süßigkeiten sind ungesund, das ist bekannt. Doch wir unterschätzen, welche gesundheitlichen Folgen die Einnahme von stark verarbeiteten Lebensmitteln mit sich bringen kann.

Industriell verarbeitete Produkte können nicht nur zu Fettleibigkeit führen, sie sind auch extrem ungesund. Laut einer aktuellen Langzeitstudie erhöht der Konsum von Fertiggerichten, Schokolade, Chips und weiteren Produkten sogar das Sterberisiko. Wie sich deren Konsum auf das Sterberisiko auswirkt, konnten französische Forscher der Universität in Paris in Zusammenarbeit mit einem Krankenhaus in ihrer Langzeitstudie zeigen.

Über einen Zeitraum von acht Jahren beobachteten die Forscher über 44 000 freiwillige Personen im Alter von über 45 Jahren. Die Probanden wurden anfangs ausführlich über ihren Lebensstil und private Daten sowie die Körpergröße und Gewicht befragt. Acht Jahre später wurde eine Verlaufskontrolle durchgeführt und für alle Probanden der Anteil der verarbeiteten Lebensmittel an der gesamten Ernährung berechnet. Im Zeitraum der acht Jahre starben insgesamt 602 der Probanden der Langzeitstudie. Die Forscher berechneten einen eindeutigen Zusammenhang zwischen der Einnahme der Fertigprodukte und dem Sterberisiko. Schlussendlich bedeutet es, je mehr stark verarbeitete Lebensmittel ein Mensch einnimmt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit in den folgenden Jahren zu Sterben.

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