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Erzieherinnen haben einen wichtigen aber unterbezahlten Beruf

Von Viktoria Zindler, 8f, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Haben die Kitastreiks im Jahr 2016 überhaupt etwas gebracht? Erzieherinnen und Erzieher hoffen immer noch auf mehr Lohn, was den Beruf vielleicht auch bei den Männern wieder attraktiver machen würde. Im Kindergarten „Private Kindergruppe Haan e.V.“ wurde am 12. Dezember 2017 die Leiterin Erika La Ramee zum Thema „ Wie ist es eine Erzieherin im Kindertagen zu sein“ befragt.

Die Leiterin Erika La Ramee sagte, dass es sehr schwer ist seinen Unterhalt mit dem Gehalt was man im Kindergarten verdient, zu bezahlen. Dazu sagte sie auch noch, dass es so gut wie unmöglich ist Männer im Kindergarten einzustellen, da sich Männer lieber mit Jugendlichen beschäftigen. Den Umständen entsprechend geht es den Erzieherinnen nicht so gut, obwohl viele sagen, dass sie sehr zufrieden mit ihrem Job sind.

Da fast jeder Mensch als Kind im Kindergarten war, kann man sich gut vorstellen wie anstrengend der Beruf als Erzieherin ist. Denn eine Erzieherin kann bis zu 20 Kinder pro Tag betreuen. Da es in der „Privaten Kindergruppe Haan“ nur 18 Mitarbeiterinnen gibt, 16 Erzieherinnen, eine Leiterin und eine Küchenkraft, weiß man, dass der Kindergarten nicht so groß ist. Erika La Ramee hat gesagt, dass sie Erzieherin geworden ist, weil sie gut mit Menschen umgehen kann und Menschen, vor allen Dingen Kinder, fördern möchte. So kam sie zu dem Beruf.

Sie sagte, dass sie sich diesen Beruf selbst ausgesucht hatte. Erika würde, wenn sie ein Kind hätte, es in diesen Kindergarten schicken und in keinen anderen. Sie selbst ist jetzt schon seit 30 Jahren dabei und liebt ihren Job immer noch. Erika La Ramee ist fünf Tage die Woche um 7 Uhr am Kindergarten, obwohl er um 8 Uhr geöffnet wird.

So hat jeder Mitarbeiter des Kindergartens seine eigene Zeit, wann er im Kindergarten erscheinen muss. Insgesamt geht es den Erzieherinnen mit den derzeitigen Gehältern nicht gut, es ist fragwürdig ob die Kitastreiks in 2016 überhaupt etwas gebracht haben.

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