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Der erste Schritt in ein sichereres Leben

Von Viktoria Vollenweider, Marie Macherey, Janine Schulz und Niyazi Acar, 8a, Theodor-Heuss-Realschule

Die meisten Flüchtlinge wohnen heute in Notunterkünften, wie zum Beispiel in Zeltlagern oder Flüchtlingsheimen, wo es in etwa so abläuft, dass Freunde, Familien oder Bekannte in einem Zimmer leben. Die Notunterkünfte bestehen oftmals aus Containern.

Auch in Solingen erwartete man eine Vielzahl an Hilfesuchenden, die hier untergebracht werden sollten. In ganz Deutschland leben über eine Million Flüchtlinge, davon leben rund 2700 Flüchtlinge aus etwa 60 verschiedenen Ländern in Solingen. Die meisten kommen aus Syrien, Afghanistan oder Marokko. Inzwischen gibt es mehr als 200 Flüchtlingsheime in ganz NRW.

Viele Asylbewerber flüchteten mit dem Wunsch auf ein besseres Leben aus ihrem Heimatland. Außerdem erhofften sich die Meisten zu studieren oder eine Ausbildung machen zu können. Viele Flüchtlinge kommen ohne ihre Familienmitglieder oder Freunde, was bedeutet, dass sie sich ganz allein ein neues Leben aufbauen müssen. Oftmals fällt es ihnen schwer, sich unserer Gesellschaft anzupassen, da sie erst Regeln und Sprache lernen müssen.

Viele Flüchtlinge kommen aus prekären Verhältnissen, deshalb sind die meisten sehr dankbar über finanzielle Hilfe vom Staat und darüber, dass der Besuch einer Schule hier in Deutschland kostenfrei ist.

Flüchtlinge, die in Notunterkünften leben, werden so schnell wie möglich in Wohnungen untergebracht. Allerdings gibt es nicht immer genügend bewohnbare Wohnungen in Solingen. Im Moment werden deshalb über 1000 Wohnungen gebaut und alte oder unbewohnbare Wohnungen erneuert.

In einem Interview erzählte Mohammad Khan Schülerinnen der 8a der Theodor-Heuss-Schule Unterschiede zwischen seinem Heimatland Afghanistan und Deutschland auf. Er erwähnte, dass es ein großer Unterschied gewesen sei, als er nach Deutschland kam, da in seiner Heimat seit 30 Jahren Krieg herrscht und es dort keine Demokratie gebe. In Deutschland könne man frei wählen und besser für die Schule lernen. Dies funktioniere in seinem Land nicht so gut, da viele Schulen zerstört oder geschlossen wurden, berichtete Mohammad.

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