Religion

Erst seit 1992 dürfen Mädchen Messdiener sein

Zu verschiedenen Anlässen im Kirchenjahr gibt es unterschiedliche Kleidung.

Von Tabitha Brandt, 8d, Theodor-Heuss-Realschule

Von 1962 bis 1965 haben im zweiten Vatikanischen Konzil, welches von Papst Johannes dem XXIII. einberufen wurde, Bischöfe, Kardinäle, Theologen und der Papst beschlossen, dass zum Beispiel Messdiener in der Messe ihre Dienste machen können (Ministrant auf lat. Ministrare = dienen).

Im Jahr 1970 diskutierte man darüber, dass auch Mädchen Messdiener werden dürfen. Viele waren dafür aber auch einige dagegen. 1992 machte dann Papst Johannes Paul II. offiziell, dass auch Mädchen und Frauen Messdiener, Lektoren, Kontoren oder Kommunionshelfer werden dürfen.

Messdiener – meistens Kinder und Jugendliche – „dienen“ dem Pfarrer, bringen ihm also zum Beispiel „Brot und Wein“.

Es werden zu verschiedenen Anlässen im Kirchenjahr auch verschiedene Gewänder getragen. Die Gewänder bestehen meistens aus zwei Teilen, einmal aus einem Talar, welchen es je nach dem Kirchenjahr in verschiedenen Farben gibt. Darüber trägt man dann ein Rochette, welches immer weiß ist.

Was heißt „Gott dienen“ für mich? Wem diene ich und warum? Ich diene wegen der Gemeinschaft und weil ich weiß, dass man immer jemanden hat, auf den man sich verlassen kann.

Gemeinschaft heißt, dass wir viele Dinge gemeinsam unternehmen. Auch darum ist es immer noch aktuell, heute Messdiener zu werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.