Einzelhandel als Berufsfeld attraktiv

Interview mit Thomas Dreßen

Von Erik Kriskofski, 8e, Gymnasium Schwertstraße

Während der Corona-Zeit waren die Supermärkte immer offen. So auch Dornseifers Frischemarkt in Gräfrath. Filialleiter Thomas Dreßen berichtet, dass es für die Mitarbeiter aufwendig sei, aufzupassen, dass jeder Kunde die Corona-Regeln einhält, wie den nötigen Abstand, die Maskenpflicht und das Desinfizieren der Einkaufswagen. Obwohl der Mitarbeiter-Job dadurch schwieriger geworden ist, sei es aber auch während der Corona-Zeit nicht schwer, neue Auszubildende zu finden, so Thomas Dreßen.

Aktuell leidet Dornseifers Frischemarkt nicht unter Auszubildenden-Mangel. Insgesamt gibt es 30 Mitarbeiter. Wer sich bewerben möchte, muss mindestens 16 Jahre alt sein. Man arbeitet fünf Tage in der Woche. Zwei Tage sind davon Berufsschule. Wenn man volljährig ist, arbeitet man sechs Tage die Woche. Zwei Tage sind davon ebenfalls Berufsschule. Thomas Dreßen betont, dass man alle Abteilungen kennenlernt. Man sollte auch gut in Mathe sein.

Laut Handelsverband-Nordrhein-Westfalen gibt es noch 23 000 freie Ausbildungsplätze in allen Berufen. Auf der Internetseite des Handelsverbands Nordrhein-Westfalen steht, dass der Einzelhandel jungen Menschen eine gute berufliche Zukunft biete. Handelsunternehmen sollen demnach rund 35 000 Stellen als Kauffrau oder Kaufmann anbieten.

Bei Verkäufern oder Verkäuferinnen gibt es insgesamt etwa 25 000 Ausbildungsplätze. Der Einzelhandel wird immer beliebter. In diesem Jahr ist das Interesse für den Einzelhandel sehr stark angestiegen. Vor allem im Sommer wurden viele Ausbildungsplätze belegt.

Trotzdem sucht Dornseifer hin und wieder neue Mitarbeiter. Die Stellenbesetzung zog sich von Juni bis Oktober 2021. Ein Experte des Handelsverbandes sagt, dass man trotzdem noch gute Chancen hat, einen Ausbildungsplatz im Einzelhandel zu finden. Der Supermarkt Dornseifers hat in der Regel keine Probleme, neue Auszubildende zu finden, erklärt Thomas Dreßen.

Als Azubi verdient man zwischen 800 und 1200 Euro im Monat, je nach Ausbildungsjahr. Der Filialleiter sagt, dass, wenn sie neue Auszubildende suchen, sie oft Werbung durch einen Flyer an der eigenen Tür machen, öfters aber auch über das Internet werben, was sehr effektiv sei.

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