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Eine Stadt wird modernisiert

In Solingen gibt es derzeit viele wichtige Projekte.

Von Nicole Rempel, 8c, Gymnasium Schwertstraße

Anfang nächsten Jahres werden in Solingen viele Projekte gestartet, um die Stadt attraktiver für die Einwohner zu machen. Eines dieser Projekte ist das Outlet, welches nächstes Jahr in den Clemens-Galerien eröffnet werden soll.

Die Bauarbeiten fangen im Frühjahr an und im Oktober 2016 soll es eröffnet werden. Große Glasflächen und der neue Name „MyUrbanOutlet“ sollen neues Leben in die Gemäuer bringen. Die meisten Mieter müssen allerdings die Clemens-Galerien verlassen.

Auf eine Verkaufsfläche von 17 000 Quadratmeter kommen um die 40 neue Geschäfte. In diesen Geschäften werden Mode und Wohnbedarfsartikel angeboten sowie Wellnessoasen, Restaurants und Sportangebote eingerichtet.

Doch bei den Modeartikeln handelt es sich nicht um Luxusware, sondern um klassische Marken. „Das Konzept ist neu“, sagt der Investor. Durch dieses Projekt sollen sich die Bekanntheit Solingens und die Wirtschaftskraft steigern. Mit dieser Entwicklung wäre die Stadt zufrieden. Eine jüngere Schülerin (13) hat sich zu dem Thema geäußert: „Ich finde, dass das Outlet neue Einkaufsmöglichkeiten bietet, doch ich denke, dass Solingen keine gute Lage für teure Geschäfte ist.“

Ein Projekt, dass schon gestartet ist, betrifft die Modernisierung des Hauptbahnhofes in Solingen-Ohligs. Die Bahnsteige werden erhöht für einen stufenfreien Zugang in die Züge. Außerdem sollen neue Dächer am Hausbahnsteig angebracht werden. Die Kosten für die Umbauten des Hauptbahnhofes liegen in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro.

Das Projekt „Dorf für Flüchtlinge“ ist auch schon vor längerer Zeit gestartet worden. Im November 2015 konnten die ersten Flüchtlinge einziehen. Es ist ein Dorf mit drei großen Zelten für insgesamt 600 Flüchtlinge, das in Solingen-Ohligs an der Monhofer Straße gebaut wurde.

Diese Zelte haben feste Wände und Böden. Außerdem gibt es Heizungen und Container für soziale Zwecke, für Kinderbetreuung oder Sprachkurse, für Kochmöglichkeiten und Sanitärräume als Extraunterbringung für kranke Menschen. Wichtig ist, dass Männer, Familien und allein reisende Frauen mit Kindern in verschiedenen Zelten untergebracht sind.

„Es darf keine Tabus bei der Flüchtlingsunterbringung geben. Man könne sich nicht wegducken, nicht mehr nur die Rosinen rauspicken“, so der ehemalige Oberbürgermeister Norbert Feith. Die jüngere Schülerin äußerte sich auch zu diesem Thema. Sie sagt, sie fände es sehr gut, da die Flüchtlinge für einen längeren Zeitraum einen festen Wohnsitz hätten und gut unterkommen würden. Man solle versuchen den Flüchtlingen zu helfen.

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