Zeitung in der Schule

Eine Schule ohne Kreide

Digitalisierung an Schulen in Pandemie vorangebracht

Von Aya Chalak, 8c, Gymnasium Schwertstraße

Seit Anfang der Corona-Pandemie hat sich die Welt der Bildung für viele Schüler und Schülerinnen in Deutschland verändert. Die Digitalisierung der Schulen hat im Wesentlichen aufgrund der Umsetzung von Präsenzunterricht und Distanzunterricht begonnen. Sie ist ein stetiger Prozess, der alle Lebensbereiche betrifft, wie die Schule, die Berufswelt oder das Privatleben, deswegen ist es für die Schule wichtig diesen Weg stets zu verfolgen und die Schüler im sinnvollen und konstruktiven Umgang mit digitalen Medien fit zu machen.

Neben den positiven Aspekten für die Bildung, die aufgrund der Corona-Pandemie aufgetaucht sind, entfacht Corona erneut gesamtgesellschaftliche und bildungspolitische Diskussionen über Bildungsgerechtigkeit bzw. Chancengleichheit nach der Corona-Pandemie. Studien zeigen, dass Corona ein schon existierendes Problem deutlich sichtbare machte nämlich Bildungsungleichheit. Schülerinnen und Schüler waren auf digitale Medien angewiesen, viele besaßen aber keine Ausstattung oder kannten sich mit digitalen Medien nicht aus und hatten somit große Probleme.

Die Ministerin verweist darauf, dass es in 2017 nur 13 Prozent alle Schulen gewesen seien, die digital ausgestattet waren, doch diese Zahl stieg in den letzten zwei Jahren auf 68 Prozent. Das Schulministerium hat entschieden, dass bis 2025 bei Unterrichtsgestaltung, Lehrerfortbildung und Ausstattung an allen Schulen in NRW in Sachen Digitalisierung große Fortschritte gemacht werden sollen.

Schulen setzen auf Digitalisierung

Viele Schulen in NRW, so wie das Gymnasium Schwertstraße (GSS), haben im Herbst 2020 damit begonnen, alle Schüler und Schülerinnen erstmal mit einem Endgerät für den Unterricht auszustatten, da sie zu einem wichtigen Arbeitsmittel in vielen digitalen Prozessen gehören. Den technischen Standard setzt in der Regel der Schulträger, er muss auch die gesamte Hintergrundtechnik vorhalten, die zum eingesetzten Gerätetypus passt. Deshalb ist es für die Schule wichtig, einen Standard genannt zu bekommen.

Doch in den Augen viele Kritiker ist die Digitalisierung ein weiteres Problem für die Bildung von Schülerinnen und Schülern. Etwa bei der Sicherheit im Netz. Auch verbringen Schüler und Schülerinnen durch das Nutzen von digitalen Medien viel mehr Zeit in der digitalen Welt. Dies führt dazu, dass das Problem des Cybermobbings immer weiter steigt. Schulen versuchen mit Aufklärung und vielen Informationen, dieses Problem zu reduzieren.

„Als Informatiklehrer sehe ich die Digitalisierung als große Chance für unsere Leben. So lernen wir einerseits den Umgang mit digitalen Medien, wie Computern, Tablets oder Apps, andererseits lernen wir auch, wie man reflektiert mit ihnen umgeht“, betont Klaus-Peter Watzlawek, Informatiklehrer am Gymnasium Schwertstraße.

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