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Echt witzig: Das Laurel- und Hardy-Museum in Wald

Von Hai Yen Dinh, Senep Bozkurt, Alessia d'ascole, Diljin Hemed, Stella Piljic und Corina Diaz Clemens, 8d, Theodor-Heuss-Realschule

Das ist der Leitspruch des einzigen Museums für Dick und Doof in Deutschland. Das kleine Museum liegt in einem denkmalgeschützten Industriegebäude, dem Walder Kotten, welches an dem letzten Wochenende des Monats öffnet, nämlich samstags von 12 bis 17 und sonntags von 11 bis 17 Uhr.

Die Betreiber, das Ehepaar Günther, erwarten dann rund 100 Besucher, aber sie empfangen auch viele Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten. Der Eintritt ist kostenlos, aber über eine Spende freut man sich immer, um den Erhalt des Hauses zu finanzieren. Die Galerie wurde zu Ehren von Stan Laurel und Oliver Hardy, so heißen Dick und Doof nämlich nur in Deutschland, 2003 eröffnet und lockt ihre Besucher mit ihren humorvollen Filmen an.

Allerdings besitzt das Museum von den 106 Streifen vieles auf Video oder als Super-Acht-Film. 79 Kurzfilme, 27 Spielfilme und Filme mit Gastauftritten kann man im Original mit Untertiteln oder übersetzt auf einem riesigen Bildschirm ansehen. Aber das Museum überzeugt auch durch viele andere Ausstellungsstücke, wie zum Beispiel Portraits, Fotos, Filmplakate, Marionetten oder Spieldosen.

Natürlich alles mit Dick und Doof-Motiv. Es geht um die Lebensgeschichte der beiden Komiker, die mit ihrer Situationskomik die Welt in ihren Bann zog und zu den berühmtesten Komiker-Duos aller Zeiten zählen.

Vera und Wolfgang Günther sind anerkannte Experten in Sachen Laurel und Hardy. Sie sammeln mit Herz und Seele alles über die Beiden. Auf diese Weise vereinten sie eine unglaubliche Menge an Ausstellungsstücken, die aus aller Welt kamen und nun hier, in Solingen, von jedem betrachtet und bewundert werden können.

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