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Echt hoch! Die Müngstener Brücke

Von Tom Heinemann, 8d, Theodor-Heuss-Realschule

Die Eröffnung der Müngstener Brücke war am 15. Juli 1897. Sie ist 120 Jahre alt und wird noch immer für den Zugverkehr benutzt. Im 20 Minutentakt wird diese von Zügen überquert.

Die architektonische Höhe beträgt 107 Meter. Insgesamt ist die Brücke 465 Meter lang. Ihre längste Spannweite beträgt 170 Meter. Der Architekt trägt den Namen Anton von Rieppel. Erbaut wurde die Brücke aus mehreren Tonnen Material, unter anderem 934 456 Nieten. Darunter soll sich eine aus Gold befinden.

Viele Menschen, darunter auch ein Kamerateam des Westdeutschen Rundfunks, haben sich auf die Suche nach der goldenen Niete gemacht, jedoch ohne Erfolg. Der Remscheider Hobby-Eisenbahner Adolf von Berg behauptet, die goldene Niete gefunden zu haben, denn in dem Buch ,,Die Thalbrücke bei Müngsten“ hat er auf einer Seite eine Zeichnung dargestellt, auf der die Niete zu erkennen ist. Ob sie denn noch heute an oder in der Brücke steckt, kann er leider nicht sagen. Außerdem sagt er noch, dass es sein könne, dass die Sanierungstrupps sie bereits gefunden und ausgewechselt hätten.

2 646 383,25 Mark habe die ganze Brücke gekostet. Im Internet steht zusätzlich, dass bei dem Bau der Brücke sechs Menschen gestorben sind. Den Bau der Brücke übernahm die Firma MAN – Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg. Unter der Brücke findet man seit 2006 den Müngstener Brückenpark. Von dort aus kann man die Brücke ohne Probleme sehen.

Man kann mit der Schwebefähre die Wupper überqueren. Es gibt auch wunderschöne Waldwege. Den Brückenpark besuchen laut Aussage im Internet etwa 300 000 Menschen im Jahr. Dort gibt es viel zu sehen und zu erleben, zum Beispiel das Restaurant Haus Müngsten, den Erlebnis- und Kletterpfad und noch vieles mehr.

Außerdem ist ein Kiosk vorhanden, der mit echter Leidenschaft geführt wird, dort kann man auch eine Runde Minigolf spielen.

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