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Drogenkonsum bei Jugendichen

Von Antonia Konstantakou, 10 f/d Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Die Prozentanzahl von jugendlichen Rauchern ist im Vergleich zum lezten Jahr drastisch gesunken. Zugenommen hat dagegen das Kiffen. Noch nie haben so wenig Jugendliche in Deutschland geraucht, wie im vergangenen Jahr. Hierzulande greifen nur noch 7,8 Prozent der 12- bis 17-Jährigen zur Zigarette.

Allgemein sind es 26,2 Prozent. Auch die Zahl der Jugendlichen mit regelmäßigen Alkoholkonsum geht deutlich zurück. Jedoch sind trotz allem noch 1,77 Millionen Menschen alkoholabhängig. Jährlich sterben weiterhin rund 74 000 Menschen aufgrund von Alkoholkonsum.

Anders als bei Alkohol und Zigaretten sind bei Drogen wie Cannabis die Konsumenten deutlich gestiegen. Als regelmäßige Konsumenten outen sich 6,8 Prozent. Der Anteil der jugendlichen Konsumenten hat sich im Vergleich zu den letzten vier Jahren fast verdoppelt. Studien zufolge hat bereits jeder dritte Erwachsene und jeder zehnte Jugendliche Erfahrungen mit dem Kiffen.

Nur ein kleiner Teil hat Probleme mit seinem Konsum, noch weniger entwickeln eine Abhängigkeit. Dennoch wird Hanf von den Medien als Teufelszeug bezeichnet. Was die Legalisierung von Cannabis in Deutschland betrifft, gibt es gespaltene Meinungen. Die Linke argumentiert, dass sie bei so vielen Konsumenten besser legalisiert werden sollte. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler ist gegen Cannabis. „Cannabis darf nicht verharmlost werden.“

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