Distanzunterricht wirft Fragen auf

Wie gut funktioniert Homeschooling?

Von Lotta Voigthaus, 8a, Humboldtgymnasium

Freitagmittag, kurz vor Schulschluss: Durch das ständige Lüften ist es unangenehm kühl im Klassenzimmer. Alle sehnen sich nach ihrem Zuhause. Die meisten sind mit ihren Gedanken schon im Wochenende, als auf einem Smartphone die Meldung erscheint: Ab Montag keine Präsenzpflicht mehr an den Schulen in NRW!

Beim Lesen der Nachricht machen sich verschiedene Gefühle und Gedanken breit. Die erste Reaktion ist ein aufgeregtes Flüstern im ganzen Klassenraum. Eine unruhige Atmosphäre liegt in der Luft und in den Köpfen schwirren verschiede Fragen herum: Was bedeutet das und wie werden die Schüler damit umgehen? Von Erleichterung bis Enttäuschung kann man jede Emotion in den Gesichtern der Mitschüler lesen.

Jeder hat eine andere Einstellung und eine unterschiedliche Meinung zum Homeschooling, da alle unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben. Viele erzählen, dass sie gut mit dem Distanzlernen klargekommen sind. Andere geben an, dass sie den Lernstoff nicht ohne Hilfe begriffen haben. Viele sehen Vorteile darin, dass der schulische Druck beim Distanzlernen weggefallen ist.

Schüler bis Jahrgangsstufe 7 haben die Wahl, ob sie in der Schule am Unterricht teilnehmen. Allerdings müssen sie sich vorher entscheiden, welchen Weg sie wählen. Ein Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzlernen ist nicht möglich.

Eltern kritisieren die plötzliche Entscheidung

Von Eltern wird die plötzliche Entscheidung kritisiert. Gerechnet haben die meisten sicher nicht mit dieser Entscheidung. Sie war aber in Augen vieler nötig, da die Zahlen regelrecht explodiert sind.

Die Politik sieht die Schulen für ein erneutes Homeschooling gewappnet, die Lehrkräfte hätten sich im Sommer fachliche Kenntnisse für die Umsetzung von Distanzunterricht erarbeitet. Ob diese Vorbereitungen ausreichend gewesen sind, muss die Zukunft erst noch zeigen.

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