Zeitung in der Schule

Digitalisierung hält überall Einzug

Immer mehr Schüler nutzen ein Tablet. Foto: Armin Weigel/dpa
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Immer mehr Schüler nutzen ein Tablet.

Im Unterricht können Tablets durchaus sinnvoll sein

Von Florian Pieper und Jakob Skorupski, 8b, Humboldtgymnasium

Seit Jahren wird in der Politik über die Digitalisierung diskutiert. Doch hilft sie wirklich dabei, das Leben einfacher zu machen? Oder ist sie eine Ablenkung?

Tablets in der Schule

Vor allem die Digitalisierung an Schulen ist ein großes Thema. Um den Unterricht für Schüler und Lehrer abwechslungsreicher und einfacher gestalten zu können, gab es erstmals den Gedanken, Whiteboards anzuschaffen, eine digitale Tafel, die verschiedene Möglichkeiten bietet.

Doch allen war von vornherein klar, dass dies nicht ausreichen würde, um die Digitalisierung genügend voranzutreiben. Also wurde vor kurzem die Idee des Tablets in der Schule verwirklicht, doch es ist ungewiss, ob sie bis zum Ende durchdacht ist.

Denn das Tablet kann sehr ablenkend sein. Viele Schüler nutzen es im Unterricht anderweitig, zum Beispiel für Spiele. Das lenkt ab und verfehlt das eigentliche Ziel. Außerdem führt das Vergessen des Tablets zum Verlust der Unterrichtsmaterialien.

Allerdings vertreten wir den Standpunkt, dass das Tablet im Unterricht durchaus sinnvoll sein kann. Unserer Erfahrung nach verbessert das Tablet den Umgang mit den Schulmaterialien, beispielsweise durch das Strukturieren mit Ordnern. Und das Wichtigste ist: Es macht den Schülern einfach Spaß, und so haben sie mehr Lust zu lernen!

Auch bietet das Tablet sehr viele Funktionen, zum Beispiel digitale Hefte und Bücher. Dadurch müssen sie weniger Sachen schleppen: Das ist absolut ein Vorteil! Deshalb kann man sagen: Wer sein Tablet konstruktiv nutzt und auch mal in Diskussionsphasen weglegt, profitiert von ihm.

Digitalisierung in anderen Bereichen

Auch in anderen Bereichen, zum Beispiel im Gesundheitswesen, soll die Digitalisierung die Bürokratie abschaffen. Deutschland hinkt hier noch vielen anderen Ländern hinterher. Wenn man hört, dass die Kommunikation zwischen Abteilungen eines Krankenhauses auf Papier abläuft, fragen wir uns, ob wir wirklich im 21. Jahrhundert leben? Das Internet ist in großen Teilen Deutschlands nicht auf 5G ausgeweitet worden, was auch davon zeugt, dass Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern, wie zum Beispiel China, weit hinten liegt.

Doch laut Pawel Skorupski, einem Mitarbeiter des AXA-Konzerns, verändert sich vor allem in der Versicherungsbranche viel. Insbesondere der Verkauf von Sachversicherungspolicen wurde stark automatisiert, und künstliche Intelligenz in Form von digitalen Beratern spielt eine immer größere Rolle. Die Digitalisierung kommt also langsam in Bewegung.

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