Zisch

Die Zeitung kommt in die Schule

Für die Zeitung fallen laut einer Studie rund 30 Kilo CO2 jährlich – egal ob sie für zehn Minuten, eine halbe Stunde oder einen halben Tag gelesen wird.
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Die Schüler haben einige Wochen die Zeitung gelesen und ihre eigenen Artikel geschrieben.

Medienprojekt von Solinger Tageblatt und Solinger Morgenpost.

Von Lukas Wieland, 8a, Gymnasium Vogelsang

Es ist acht Uhr und noch dunkel. Ich gehe über den Schulhof in Richtung Eingang. Die Laternen auf dem Schulgelände des Gymnasiums Vogelsang leuchten, und ich gehe weiter durch die „Schulstraße“ in Richtung Klassenzimmer der 8a. Dort warte ich auf Florian Birkenhauer (39). Er ist der Deutsch- und Klassenlehrer der 8a und bearbeitet momentan das Thema „Zeitung in der Schule“ in zwei Klassen.

Nach einigen Minuten kommt er die Treppe hoch. Als wir alle in der Klasse sind und die Tür zu ist, sagt uns Florian Birkenhauer, dass heute die Reporterin Simone Theyßen-Speich zu Gast ist. Alle holen ihre Fragen, die sie einige Stunden zuvor aufgeschrieben hatten, raus. Da klopft es an der Tür. Sie öffnet sich, und herein kommt die Reporterin. Hinter ihr kommen zwei Schüler und bringen die Zeitungen des Solinger Tageblatts und der Solinger Morgenpost.

Während des Gesprächs über eine Dreiviertelstunde werden erste Textideen vorgestellt und auch einige Tipps gegeben. Simone Theyßen-Speich macht sich Notizen, während die Schüler über ihre Textideen erzählen, und gibt grundlegende Informationen. Nach der Stunde haben wir noch einige Minuten Zeit, und ich frage Anton Schulz (13) welches Thema er gewählt hat und warum. „Ich habe das Thema Kindergarten Sonnenblume gewählt. Das liegt daran, dass meine Mutter dort arbeitet und ich sie zwischendurch besuchen kann“, meint der Schüler.

Ich gehe zu der Reporterin und frage, wann das Foto, welches sie vor wenigen Minuten geschossen hat, im Solinger Tageblatt erscheinen wird. „Nächste Woche, aber ich weiß nicht genau, wann.“ Sie geht.

Einige Unterrichtseinheiten zuvor fand die Einführung des ZiSch-Projekts statt, und jeder sollte eine Mindmap mit seinen ersten Artikelideen erstellen. „Nächste Stunde solltet ihr euch entscheiden, um dann anzufangen, den Artikel zu schreiben. Wenn euer Artikel in die Zeitung soll, dann müsst ihr mir den Artikel eine Stunde zuvor über eine E-Mail zukommen lassen, damit ich den Text in ein Formular einfügen kann“, erklärte uns unser Lehrer.

Alle arbeiteten an ihren Reportagen, Kritiken und Berichten. Es gab die grundlegenden Artikelmöglichkeiten zur Auswahl. Mischtexte waren mit Absprache des Lehrers auch erlaubt. Am 21. Dezember mussten alle Artikel fertig sein und beim Lehrer abgegeben werden. Es gab Schüler, die Themen hatten, wie Abiturienten und bestimmte Lehrer zu porträtieren, aber auch andere wie Tierheime oder auch Nebenjobs.

Auch Weihnachtsmärkte sind Themen für Artikel

Katharina Ochel (13) schreibt über den Grünewalder Weihnachtsmarkt. „Ich schreibe über den Weihnachtsmarkt, weil ich Weihnachtsmärkte total mächtig finde“, meint die Schülerin und lacht. Bei manchen Schülern habe ich das Gefühl, dass sie sich sehr gut in die Lage eines Reporters hineinversetzen können. Sören Fricke (14) schreibt über seine alltägliche S1-Zugfahrt von Hilden nach Solingen. Er versuchte auch, bei der Deutschen Bahn anzurufen. Erfolglos! Bei Interviews sind dies die unvermeidbaren Rückschläge.

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