Diabetes ist eine Lebensaufgabe

Erkrankten kann heute gut geholfen werden

Von Ole Henning Fuchs, 8d, Friedrich Albert Lange-Schule

Die 18-jährige Schülerin Effie lebt seit acht Jahren mit Diabetes. „Diabetes ist für mich eine Lebensaufgabe, die Höhen und Tiefen mit sich bringt“, erzählt sie. „Man muss immer auf seinen Körper hören und auf vieles achten, was manchmal auch sehr anstrengend sein kann.”

Diabetes ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der die Bauchspeicheldrüse nicht mehr das Hormon Insulin herstellt. Dadurch können die Zellen für den Zucker nicht mehr aufgeschlossen werden. Was bedeutet, dass Menschen mit Diabetes sich Insulin spritzen müssen, damit der Zucker nicht im Blut bleibt und Schäden an Gefäßen und Organen anrichten kann. Bei Menschen ohne Diabetes geschieht dieses Aufschließen ohne jeglichen Eingriff von außen.

Von Diabetes gibt es mehrere Typen, die bekanntesten sind Typ 1 und Typ 2. Beide Typen sind vererbbar. Sie können aber auch einfach so auftreten. Warum dies so ist, wird noch erforscht.

Wann sie es erfuhr, weiß Effie noch ganz genau: „Die Diagnose habe ich am 27. September 2012 erhalten.” Die Erkrankung habe sie verändert. „Man verliert quasi sein halbes Leben davor, aber man gewinnt ein neues dazu, wobei auch mehr Verantwortung für einen selbst im Vordergrund steht.”

Als Langzeitfolge können die Nieren Schäden erleiden

Diabetiker mit Typ 1 müssen sich Insulin spritzen, weil sich der Zucker sonst im Körper stauen würde und sie sterben könnten.

Diabetes kann mehrere Folgen mit sich bringen. Eine davon ist, dass die Nerven beschädigt werden oder sogar absterben können, dies nennt man auch eine Diabetische Neuropathie. Außerdem können Durchblutungsstörungen auftreten, so wie Hautstörungen oder ein sogenannter Diabetischer Fuß.

Heutzutage kann man Menschen mit Diabetes besser helfen. Und früher lebten Diabetiker nicht so lange wie heute, weil die Medizin noch nicht so weit entwickelt war. Deshalb lag die Lebenserwartung bei etwa 30 Jahren. Aber wegen der heutigen Technik können Diabetiker und Diabetikerinnen ein hohes Alter erreichen.

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