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Depressionen gibt es auch bei Jugendlichen

Die Krankheit sollte in jedem Fall ernst genommen werden, da sie bis zum Suizid führen kann.

Von Samanta Höller, 10a, Geschwister-Scholl-Gesamtschule

Depressive Kinder und Jugendliche sehen nur noch die Sinnlosigkeit im Leben. Depressionen können nicht immer klar diagnostiziert werden. Im Vordergrund bei depressiven Kindern werden meist Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenschmerzen und Herzschmerzen geäußert.

Es gibt Burnout und sogenannte Trauma-Depressionen. Die Kinder der heutigen Zeit fühlen sich mit dem selbstverletzenden Verhalten des eigenen Körpers befreiter und brauchen den Schmerz. Viele verschiedene Arten der Depression entstehen durch Mobbing, Einsamkeit, dauerhaften Stress oder durch familiäre Probleme. Es erkranken im Alter von 12 bis 17 Jahren drei bis zehn Prozent. Die meisten in diesem Alter leiden unter Ängsten, Selbstzweifeln, Stimmungsschwankungen, Leistungsstörungen, Gewichtsverlust und Suizidgedanken.

Bei Jugendlichen besteht ein bis zu 20-fach erhöhtes Risiko für suizidales Verhalten (Suizidversuch/vollendeter Suizid). Der Freundeskreis, der Familienkreis und negative Lebensereignisse sind weitere Ursprünge. Depressionen im Jugendalter sind eine ernstzunehmende Krankheit.

Suizid ist nach dem Unfall die zweithäufigste Todesursache und steht meist mit einer Depression in Zusammenhang. Eine Depression kann Monate oder Jahre andauern. Kinder überwinden sie in der Regel schneller als Erwachsene.

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