Zeitung in der Schule

Degus sind sehr soziale Tiere

Der Degu ist ein eher unbekanntes Haustier. Foto: Alexandra Ern
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Der Degu ist ein eher unbekanntes Haustier.

Die Nager gehören der Gattung der Strauchratten an.

Von Alexandra Ern, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Sie gehören der Familie der Trugratten und der Gattung der Strauchratten an: Degus haben eine Kopfrumpflänge von 12 bis 17 Zentimetern und eine Schwanzlänge von 8 bis 13 Zentimetern. Die Fellfarbe ist meist grau oder braun, ihre Zähne sind orange, das ist ein Zeichen der Gesundheit. Ihr Schwanz ist leicht behaart und sie werden etwa sechs bis acht Jahre alt. Der Lebensraum ist in Chile, Südamerika, an den Westabhängen der Anden in Höhen von 1200 Metern. Sie leben in offenen Gebieten wie im halbtrockenen Strauchland oder auch auf landwirtschaftlich genutzten Feldern. Dort errichten sie Gangsysteme in unterirdischen Höhlen.

Im Gegensatz zu anderen Kleintieren sind Degus tagaktiv und haben deshalb ein besseres Sehvermögen. Jedoch ist ihr räumliches Sehvermögen nicht ausgeprägt. Dafür haben sie ein sehr gutes Hörvermögen. Sind Degus zahm? Es ist unterschiedlich, manche Degus sind schon nach Tagen zahm, andere brauchen Monate oder Jahre. Manche bleiben ihr ganzes Leben scheu.

Wie kamen Degus nach Deutschland?

1975 wurden mehrere Exemplare nach Deutschland in die damalige DDR gebracht. Sie fanden schnell Liebhaber. Deshalb wurde aus der Nachzucht eines wilden chilenischen Degus und einem aus dem Versuchslabor die Nachzucht an Zoohandlungen verkauft.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie sich einen Degu anschaffen wollen?

Sie sollten sie zu zweit oder in Gruppen halten, denn sie sind sehr soziale Tiere. Sie benötigen einen Käfig, der 100 Zentimetern lang, 50 Zentimeter breit und 100 Zentimeter hoch ist. Er sollte mehrere Etagen haben und einen Platz zum Buddeln. Es sollte auch viel Holz im Käfig sein und kein Plastik, denn sie knabbern gern alles an, was ihnen in den Weg kommt. Sie sollten auch ein Rad haben, mit dem sie sich auspowern können. Außerdem benötigen sie viel frisches Heu, verschiedene Hölzer, Kräuter, Blüten, Blätter und das Degu-Futter, das Sie in der Zoohandlung finden. Man sollte sich auch nach einem Tierarzt erkundigen, denn Degus neigen im Alter dazu, Diabetes zu bekommen und andere Krankheiten. Informieren Sie sich gut über den Tierarzt, denn viele behandeln keine Degus.

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