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Auf und davon – aber wohin?

Von Jill Viktoria Schoeneich, 8c, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Immer mehr Schüler der Klassen 10 und 11 verbringen mehrere Monate oder sogar ein Jahr im Ausland. Obwohl auch kleinere Länder interessant sind, sind die USA immer noch das beliebteste Reiseziel. Danach folgen Kanada, Neuseeland und Australien.

Die 18-jährige FALS-Schülerin Emmelie Ehlenbeck aus der 13. Klasse war im Alter von 16 Jahren ein Jahr in den USA. Auf die Frage, wie sie auf die Idee gekommen sei, ein Jahr ins Ausland zu gehen, antwortet Emmelie: „Ich liebe es zu reisen und Neues auszuprobieren.“ Emmelie berichtet, dass sie schon immer einmal nach Amerika wollte und sich deshalb so entschied.

Da die Organisation eines Auslandsjahres nicht ganz einfach ist, ließ sich Emmelie von einer Organisation (Global Horizon) bei der Planung helfen. Besonders gut gefallen hat es der 18-Jährigen, neue Dinge zu erleben und Leute kennenzulernen. Probleme hatte sie kaum. Nur die vollständige Anpassung an die neue Kultur fiel ihr ein wenig schwer. Sie sagt: „ Ich habe immer noch einen Teil des Deutschen beibehalten.“

Durch den Aufenthalt im Ausland ist Emmelie selbstständiger geworden, konnte ihr Englisch verbessern und unbekannte Sachen machen ihr nun auch keine Angst mehr. Jugendlichen, die ihr Jahr noch vor sich haben, empfiehlt sie, sich auf solch ein Auslandsjahr einzulassen und es auch bei Heimweh nicht abzubrechen.

Um sich über mögliche Austauschländer zu informieren und ein passendes für sich zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Im Internet recherchieren, Reiseführer studieren oder Filme ausleihen. Eine weitere Möglichkeit, die von Schülern bisher noch selten genutzt wird, sind Livereportagen von Menschen, die sich einige Zeit in einem Land oder einer Region aufgehalten haben.

Sie zeigen ihre Erlebnisse in Dias oder Filmen und erzählen dazu. Dabei zeigen sie nicht nur die positiven Seiten der Länder, sondern auch die negativen, die man in einem Reiseführer nicht finden kann. Bei solchen Reportagen kann man in den Pausen sogar landestypische Spezialitäten probieren. So wird man auch auf Länder aufmerksam, an die man zu Beginn noch gar nicht gedacht hat.

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