Zeitung in der Schule

Das etwas andere Bekleidungsgeschäft

Die Kleiderkammer der Pfarrgemeinde in Ohligs wird sehr gut von den Besuchern angenommen. Foto: Marika Graf
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Die Kleiderkammer der Pfarrgemeinde in Ohligs wird sehr gut von den Besuchern angenommen.

Kleiderkammer hilft Bedürftigen und kann noch Geld an andere Organisationen spenden

Von Marika Graf, 8a, Friedrich-Albert-Lange-Schule

In Solingen-Ohligs gibt es auf der Grünstraße 31 eine Kleiderkammer für bedürftige Menschen. Sie wurde 2015 von der Pfarrgemeinde St. Sebastian aufgrund der hohen Zahlen von Flüchtlingen in Ohligs eröffnet. Heute ist jeder Bedürftige herzlich willkommen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkaufen für wenig Geld Kleidung in allen Größen, Schuhe, Spielzeug, Geschirr, Wäsche und Taschen. Alles, was hilfsbereite Leute dort abgeben, weil es bei ihnen nicht mehr benötigt wird.

Dienstags von 14 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 12.30 Uhr sind die Verkaufstage. Mittwochs von 17 bis 18.30 Uhr und donnerstags von 9 bis 12.30 Uhr werden die Spenden entgegengenommen. Natürlich hat auch die Kleiderkammer in der Coronazeit gelitten.

Im Lockdown musste sie eine Zeit lang komplett schließen, und als sie wieder öffnen durfte, mussten strenge Hygiene-Regeln eingehalten werden, ähnlich wie im Einzelhandel.

An einem Samstagvormittag habe ich die Kleiderkammer in Ohligs selbst besucht und konnte mir dort ein Bild von der Arbeit der Ehrenamtlichen machen. Rund 20 Helferinnen und Helfer jeden Alters kümmern sich regelmäßig darum, dass der Laden läuft. Vor Ort erzählte mir die Helferin

Veronika Tappert, dass von den Einnahmen die Miete für das Ladenlokal und die laufenden Kosten getragen werden.

Trotzdem bleibt eine große Summe an Geld übrig, sodass die Kleiderkammer regelmäßig weitere Hilfsorganisationen wie zum Beispiel „Solingen hilft“, die Notschlafstelle oder das Flüchtlingscamp Moria unterstützt.

Außerdem erzählte sie mir, dass es einmal im Monat einen sogenannten „Wohlfühlmorgen“ gibt, der von den Besuchern sehr dankbar angenommen wird. Von 8.30 Uhr bis 12 Uhr können die Bedürftigen in das Pfarrheim St. Joseph an der Hackhauser Straße kommen. Für sie gibt es dort ein liebevoll angerichtetes Frühstück.

Zudem sind neben dem Pastor auch ein Frisör, eine Fußpflegerin, ein Arzt sowie ein Zahnarzt mit ihren Angeboten vor Ort. Die Besucher erhalten außerdem einen Gutschein, den sie noch am selben Tag in der Kleiderkammer einlösen können. Ich habe dort auch gesehen, wie gut die Kleiderkammer von den Besuchern angenommen wird und wie dankbar die Bedürftigen für dieses Angebot sind.

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