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Ein dampfendes Spektakel

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Sowohl die Mitglieder des Vereins als auch deren Freunde und Familien sind zu dem jährlichen Ausflug eingeladen.

Die Fahrt mit der Dampflok ist für das „Blaue Kreuz“ zur Tradition geworden.

Von Rabea Stelzer, 8d, Humboldtgymnasium

Plötzlich ein Pfeifen. Wie bei Jim Knopf, wenn Lukas die Lokomotive startet. Seit 2011 hat die Nikolausfahrt in der Vorweihnachtszeit Tradition bei dem Verein „Blaues Kreuz“ aus Solingen. Das Besondere an der Lokomotive ist, dass diese durch Dampf betrieben wird und nicht wie üblich durch Strom.

Zunächst wird die alte Dampflok auf einer Art Drehteller bereitgestellt, damit sie mit Kohle beladen werden kann. Ein spezieller Schienenbagger schaufelt die Kohlebrocken in die Lok. Dann geht es los! Alle Passagiere begeben sich in die weihnachtlich geschmückten Waggons. Nach einem lauten Hupen setzt sich der Dampfzug langsam in Bewegung. Das etwas holprige Fahren ist deutlich zu spüren, trotzdem haben alle Passagiere gute Laune.

Von Dieringhausen nach Wiehl im Oberbergischen geht die Fahrt dieses Jahr. Die Reiseziele sind aber jedes Jahr unterschiedlich, wobei die Strecke meistens über eine heutzutage nicht mehr an das Bahnnetz angeschlossene Bahnstrecke führt. Die Fahrt findet dieses Jahr zum achten Mal statt, berichtet Gabriele Bosse, ein Mitglied des Blauen Kreuzes. Jedes Jahr gebe es circa 40 Mitfahrende, darunter auch mehrere Kinder.

Der Höhepunkt für die kleinen Mitreisenden ist der Besuch vom Nikolaus, der mit Knecht Ruprecht und einem dicken Sack voller Geschenke in die Bahn zusteigt. Der Nikolaus nimmt sich viel Zeit für die Kinder. Diese bekommen dann natürlich auch ein kleines Geschenk überreicht und dürfen sogar noch ein Foto mit ihm machen. In der Zeit können sich die Erwachsenen in dem Speisewaggon aufhalten, der die ganze Fahrt über zur Verfügung steht.

Die erste Nikolausfahrt ging nach Valkenburg in Holland. Neben der Nikolausfahrt gebe es auch noch andere Anlässe, an denen Ausflüge, organisiert vom Blauen Kreuz, stattfinden würden, so Gabriele Bosse.

Im Anschluss wird noch der Weihnachtsmarkt besucht

Auf die Frage, wie die vielen Freizeitangebote entstanden sind, antwortete sie, dass durch gutes Feedback zu den ersten Fahrten weitere Angebote ermöglicht worden sind. Nach dem Dampflokereignis folgt noch ein Besuch auf einem nächstgelegenen schönen Weihnachtsmarkt.

Die Nikolausfahrten richten sich an alle Mitglieder des Vereins, aber auch an deren Freunde und Familie. Die Reiseziele hätten schon bis in die Niederlande, ins Siegerland, Sauerland und bis an den Niederrhein geführt, teilte Gabriele Bosse mit. Auch in den nächsten Jahren wird die schöne Fahrt voraussichtlich wieder stattfinden.

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