Bubble Tea ist nicht ungefährlich

Kügelchen im Getränk können in die Lunge gelangen.

Von Thai Ann Anna Duong, 8d, Theodor-Heuss-Realschule

In vielen Städten in Deutschland gibt es jetzt ein Getränk namens Bubble Tea, doch ist es wirklich gesund, wie wir Menschen denken?

Bubble Tea stammt aus Taiwan, manche nennen es auch Boba. Der Tee wird aus verschiedenen Tee-Sorten hergestellt. Dazu gehören auch die kleinen Kügelchen oder Jelly’s, die dem Getränk hinzugefügt werden. Bubble Tea enthält sehr viel Zucker. Man könne sagen, es ist kalorienmäßig eine Mahlzeit.

Bubble Tea kann auch sehr gefährlich sein. Wenn die kleinen Kügelchen in die Luftröhre gelangen, können Lungenkrankheiten oder Erstickungsanfälle auftreten. Chemiker haben in dem Trendgetränk krebserregende Stoffe gefunden, darunter Styrol, Acetophenon und bromierte Substanzen. In Maßen konsumiert macht Bubble Tea genauso wenig dick wie Schokolade oder Chips. Wenn man seine Zähne gut und regelmäßig putzt, riskiert man auch keine Löcher.

Doch Bubble Tea macht auch sehr viel Dreck. Da die kleinen Kügelchen, die aus Früchten oder Stärke bestehen, eine klebrige kaugummiartige Konsistenz haben, spucken rücksichtslose Jugendliche die Bubbles gern durch den Strohhalm und verschmutzen damit Haltestellen oder Fensterscheiben. Dies ärgert die Anwohner oder die Verkehrsbetriebe, denn die Reinigung ist sehr aufwendig.

Bubble Tea hat aber auch ein paar gute Seiten: Zum Beispiel verwenden manche Bubble-Tea-Läden Bambus-Strohhalme, was wiederum etwas Gutes für die Umwelt ist. So werden weniger Plastikstrohhalme verwendet und verschwendet.

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