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In Ausländerbehörde: Mann hält Frau und Säugling als Geiseln

Geiselnahme in einer Ausländerbehörde: Ein Mann soll eine Frau und deren Säugling in seine Gewalt gebracht haben. Die Polizei rückt mit einem Sondereinsatzkommando an.
In Ausländerbehörde: Mann hält Frau und Säugling als Geiseln

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Der Blick in die Zukunft

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Mehr als 200 Schulen wollen eine „digitale Schule“ werden.

Tobias Königs, 10e, Geschwister-Scholl-Schule

Zurzeit hört man den Begriff „digitale Schule“ immer häufiger und viele Schulen haben sich schon auf das Gütesiegel beworben. Doch was macht eine digitale Schule aus?

Die Schulministerin von NRW, Yvonne Gebauer, sprach auf der Auftaktkonferenz „Digitaloffensive Schule NRW“ im Mai. Sie betonte, dass man nicht nur hervorragend ausgestattete Schulen benötigt, sondern auch qualifizierte Lehrkräfte und eine digitale Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen.

Die Vermittlung von Medienkompetenz in allen Schulformen und Stufen ist das wichtigste Ziel. Die Schüler sollen sogar Grundkenntnisse im Programmieren erlernen. Für die Lehrkräfte gibt es einen verbindlichen „Medienkompetenzrahmen Lehrkräfte“ und ab 2019 soll es schrittweise an allen Schulen Medienkoordinatoren geben.

Wichtig ist aber auch die Ausstattung der Schule. So sollen alle mit schnellerem Glasfaserkabel, flächendeckendem WLAN, Internetzugang und digitaler Präsentationstechnik wie Whiteboards, Beamern und Tablets in den meisten Unterrichtsräumen ausgestattet werden.

Diese ganze Modernisierung kostet natürlich auch viel Geld. Daher können die Städte für ihre Schulen Fördermittel beantragen. Seit Jahren entwickeln die Bildungspolitiker einen „DigitalPakt Deutschland / DigitalPakt Schule“. Damit der Bund die Länder finanziell unterstützen kann, was im Moment nicht möglich ist, soll der Artikel 104 im Grundgesetz geändert werden. Dieser Grundgesetzänderung wurde am 28. November 2018 mit einer Zweidrittel-Mehrheit im Bundestag zugestimmt.

Der Bund verspricht, fünf Milliarden Euro für ein digitales Upgrade der Schulen bereitzustellen. Mitte Dezember haben dann alle 16 Bundesländer dieser Verfassungsreform widersprochen. Ein Vermittlungsausschuss im Bundesrat soll jetzt über die Grundgesetzänderung entscheiden.

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