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Bienen gehen noch zur Schule

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Die ersten acht Bienenstöcke stehen mittlerweile auf dem Gelände der Gesamtschule Höhscheid. 

An der Gesamtschule Höhscheid ist eine Imker-Werkstatt gestartet. Erste Stöcke gespendet.

Von Jasmin Küchler, 8c, Gesamtschule Höhscheid

Mit der Schenkung von zwei Bienenstöcken durch den Imkerei-Verein startete die Werkstatt, geleitet von dem Imker Andreas Reinemann und dem Lehrer Erol Herrman. Mittlerweile besitzt die Schule acht Bienenstöcke. Erdbienen und Hornissen waren auch schon zu Besuch, im Winter sterben sie jedoch alle und kommen dann im Frühjahr wieder zurück.

Die Hornissen sind nützlich, da sie ,,Schädlinge“, wie vor allem Fliegenarten, erbeuten. Die Bienen sind im Winter in ihrem Stock und hängen alle zusammen in einer sogenannten „Traube‘‘, um sich gegenseitig warm zu halten und die Kälte des Winters zu überleben. Mittlerweile hat die Schülerwerkstatt schon so viel Kenntnis erworben, dass sie Ratschläge zur Bienenstockpflege geben kann. Frau Dr. Pesch aus Wermelskirchen konnte sich bereits über einen Besuch der Gruppe freuen.

Ein anstehendes Projekt ist nun ein unbedingt notwendiges Gartenhaus, in dem die Gerätschaften untergestellt werden können.

Imker Andreas Reinemann (56) betont: „Das Gartenhaus soll in den kommenden Jahren gebaut werden, wir bekommen dabei Unterstützung von Jürgen Haase aus Köln und seiner Jugendgruppe.“ Denn die Werkstatt ist mittlerweile auch in der Honigproduktion sehr erfolgreich.

Im vergangenen Schuljahr wurden etwa 140 Kilo Honig geerntet. Hierzu bedarf es aber auch Geräte, wie etwa einer Honigschleuder, die wiederum ihren Platz brauchen. Ben Albrecht (14): ,,Ich denke, wenn es so kommt, wie wir es geplant haben, wird das Gerätehaus ein großer Schritt für die Imkerei–Werkstatt sein.“

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