Berühmter Chirurg aus Wuppertal

Porträt

Von Elona Hajdini, 8c, Gymnasium Vogelsang

Ernst Ferdinand Sauerbruch war nicht nur ein deutscher Arzt, Generalarzt und Sanitätsoffizier. Er gilt als einer der bedeutendsten und einflussreichsten Chirurgen des 20. Jahrhunderts.

Nach seinem Abitur in Wuppertal im Jahr 1895 studierte er zunächst an der Universität Marburg Naturwissenschaften. Sauerbruch entschied sich aber schnell um und schrieb sich für ein Medizinstudium an der Universität Leipzig ein. Um die Vielfalt der Medizin kennenzulernen, arbeitete Ernst Ferdinand Sauerbruch nach dem Abschluss an verschiedenen Krankenhäusern im ganzen Land.

Er wurde 1902 unter der Leitung von dem Sanitätsrat Bock erster Assistenzarzt der chirurgischen Abteilung im Städtischen Krankenhaus in Erfurt. Dort begann er sich mit den Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des Pneumothorax zu beschäftigen und schrieb seine erste Forschungsarbeit. So ging es für ihn weiter und er entwickelte 1905 als Oberarzt in Breslau die Unterdruckkammer. Dadurch war für Tuberkulosekranke eine chirurgische Therapie denkbar.

Sauerbruch bildete den medizinischen Nachwuchs aus

1905 wurde Sauerbruch schon mit jungen Jahren Privatdozent. Daraufhin ging er an die nächsten Kliniken und forschte weiter an seiner Unterdruckkammer. Dazu setzte er unter anderem Ratten ein. 1908 stellte er in New York das German Hospital vor. 1910 wurde er Professor für Chirurgie an der Universität Zürich und Direktor der Chirurgischen Klinik und Poliklinik des Kantonsspitals Zürich. In dieser Zeit erzielte er große medizinische Erfolge. Er operierte viele Berühmtheiten.

Auch während des Ersten Weltkrieges führte er Operationen durch. Während dieser Zeit entstand auch der Sauerbruch-Arm. Sauerbruch verfolgte die Idee, künstliche Glieder zu kreieren, die sich mit den bei einer Amputation verbliebenen Muskeln steuern lassen.

Von 1918 bis 1928 arbeitete er in München als Professor und als Leiter der Chirurgischen Uniklinik und wurde zum Generalarzt ernannt. Für ihn wurde auch ein Operationssaal für die Unterdruckkammer gebaut. Er pendelte dann 1927 zwischen Berlin und München und hatte ein großes Arbeitspensum. Von Montag bis Mittwoch hielt er Vorlesungen und den Rest der Woche operierte er. Ab 1928 war er dann in der Charité tätig.

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