ZiSch

Die Berg- und Talfahrt des Bergischen HC

Trotzdem sind die sympathischen Handballer sehr beliebt in der Region.

Von Alexander Orth und Sepp Lützenkirchen, 8c, Humboldtgymnasium

Bis zum Spiel gegen Lemgo in der Klingenhalle konnte man nicht viel Positives berichten.

Es standen nur 5 Punkte auf dem Konto des BHC. Der Grund für diese Misere waren viele verletzte Spieler, allen voran Victor Szilagy, der als Kopf der Mannschaft gilt und der sie auf grund seiner Erfahrung und Klasse auch durch schwierige Situationen führte.

Außerdem gingen auch viele Spiele wegen der sich einschleichenden Nervosität bei steigendem Druck verloren und das nötige Quenntchen Glück fehlte oft, wie im Spiel gegen Stuttgart. Der absolute Tiefpunkt war das Spiel gegen den VFL Gummersbach. Um so erstaunlicher, wie sich der Bergische HC aus dieser Situation befreit hat. Dass dies im Spiel gegen den TBV Lemgo in der Klingenhalle gelang, ist ein schönes Zeichen für Solingen.

Nur wer einmal bei einem solchen Spiel dabei gewesen ist, weiß wie emotional, spannend und aufregend Handball sein kann. Dann sind auch ganz schnell farblose, depremierende Spiele vergessen und die vielen Kritiker verstummt. Es zeigt sich immer wieder, dass diese Mannschaft zusammenhält und kämpft.

Würde ein Alexander Oelze einen Vertrag bis 2018 unterschreiben, wenn er nicht vom Umfeld und der Mannschaft überzeugt wäre? Was diese Mannschaft und den Trainer Sebastian Hinze auch sympathisch macht, ist die schonungslose Selbstkritik. Haben sie nicht die Unterstützung der Fans auch in schlechten Zeiten verdient? Man denke an die vielen Krimis, die sie uns beschert haben und hoffentlich auch in Zukunft noch bescheren werden.

Ein absoluter Höhepunkt ist das Erreichen des „Final Four“ in Hamburg am 30. April. Man kann dem Bergischen HC und der ganzen Region nur die Daumen drücken, dass es auch in der Bundesliga erstklassig weitergeht und der Bau einer neuen Arena Realität wird.

Kommentare