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Bereitet die Schule auf das Leben vor?

Ein Twitter-Eintrag stieß vor einem Jahr eine schwierige Diskussion an.

Von Malin Berger, 8a, August-Dicke-Schule

Jeden Tag stellen sich viele Schüler die Frage, was ihnen die Schule für ihr späteres Leben bringt. Die Schüler sind der Meinung, dass sie mit den Dingen, die sie in der Schule lernen, in ihrem späteren Leben nichts oder nur wenig anfangen können.

Im Januar 2015 wurde die Diskussion über dieses Thema angefangen durch den Tweet einer 17-jährigen Schülerin. Sie twitterte: Ich bin fast 18 und hab keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ´ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen. (-Naina (@nainablabla) january 10, 2015)

Daraufhin äußerten viele Menschen ihre Meinung zu diesem Thema. Eine Meinung hat eigentlich jeder dazu, denn jeder war irgendwann einmal oder ist in der Schule. Es gab sogar Meinungsumfragen zu diesem Thema. Die einen sind der Meinung, dass in der Schule hauptsächlich Wissen vermittelt wird, logisches Denken geübt und das Durchhaltevermögen trainiert wird. So sollen Schüler an viele verschiedene Themen herangeführt werden.

Schüler sollten aber auch lebenspraktische Dinge lernen, wie zum Beispiel wie eine Wohnung gemietet wird, wie man mit Geld umgeht oder welche Versicherungen man braucht. Wieder andere sind der Meinung, dass es die Aufgabe der Eltern ist, den Kindern die lebenspraktischen Dinge beizubringen und dass die Schule nicht alle Aufgaben übernehmen könnte.

Einige meinten auch, dass man all diese Fragen auch im Internet beantwortet bekommen würde. Wie wäre es, wenn die schulischen Themen mehr auf die alltäglichen Dinge angewendet würden oder wenn es in den Schulen Projekttage oder AGs zu diesem Thema geben würde? Dann können die Schüler selbst entscheiden, wie wichtig ihnen diese Themen sind.

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