Zeitung in der Schule

Bei Mobbing Hilfe suchen

Jugendliche werden online zur Zielscheibe

Von Lilian Pavlic und Emely Sevinc, 8b, Gymnasium Vogelsang

Cybermobbing oder auch Cyberbullying ist Mobbing im Internet in Chats, E-Mails, Foren oder in Communities wie Instagram oder auch Facebook. Diese Art von Mobbing kann verschiedene Formen annehmen. Es werden beleidigende oder kompromittierende Fotos oder Videos verbreitet oder Diskussionsgruppen gegründet, in denen einzelne zur Zielscheibe werden.

Kinder, die im Internet gemobbt werden, sind oft auch im wirklichen Leben ein Angriffsziel von Mobbing. Die meisten Opfer und Täter sind Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 16 Jahren. Die Folgen von dieser Art von Diskriminierung sind teilweise sehr drastisch.

Im Leben von vielen Schülerinnen und Schülern spielt dieses Thema eine große Rolle. Eine unserer Freundinnen berichtete uns: „Bei mir hat das Cybermobbing mit Nachrichten auf Instagram angefangen. Später wurden sogar Whats-App-Gruppen gegen mich gebildet. Ich habe mich in der Zeit ziemlich mies gefühlt und habe mich später auch meinen Freunden und Eltern anvertraut. Meine Eltern sind daraufhin mit mir zur Polizei gegangen und haben eine Anzeige gegen den Mobber gemacht. Die Anzeige wurde zwar fallengelassen, aber ich habe mich trotzdem besser gefühlt.“

Wenn auch dir oder einer Person in deinem Umfeld diese Art von Mobbing passiert, solltest du auf jeden Fall die Beweise sichern und versuchen, den User zu blockieren. In jedem Fall solltest du nicht auf die Nachrichten antworten oder sie dir zu Herzen nehmen. Wende dich an Freunde, deine Eltern oder – wenn es ganz schlimm wird – an die Polizei.

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