Fußball

Bayern-Boss nennt Transfer-Schmerzgrenze

Laut Uli Hoeneß werde Bayern München keine Ablösesummen im dreistelligen Millionenbereich zahlen.

Von Alexander Pludra, 8b, Theodor-Heuss-Realschule

Der bisherige Rekordzugang bei FC Bayern München heißt Corentin Tolisso: Er kam im Sommer 2017 für 41,5 Millionen Euro. Dies könnte sich ändern, und zwar schon in diesem Winter. Denn Bayern-Boss Uli Hoeneß sprach auf einem Weihnachtstreffen mit dem Fanclub „Schießamer Red-White Dynamite“ über die Transferpolitik der Münchner und anderer internationaler Topclubs.

Der 65-jährige Bayern-Boss wolle im nächsten Transferfenster „auch mal 50, 60 oder 70 Millionen“ ausgeben. Er wolle aber keine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich zahlen. „Wir fühlen uns außerstande, einen Neymar, den ich übrigens gar nicht so gut finde, für 220 Millionen oder einen Mbappe, den ich richtig gut finde, für 180 zu kaufen“, urteilte er. Hoeneß hofft, „dass solchen Mega-Transfers irgendwann Einhalt geboten wird. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen“.

Er wolle aber „auf den Positionen, auf denen wir Bedarf sehen“ tiefer in die Tasche greifen und mindestens 50 Millionen Euro ausgeben. Der FC Bayern wolle immer noch auf eine Mischung von Topstars und Spielern aus der U-23-Mannschaft setzen. Der Verein wolle im Vergleich zu anderen, die mehr Geld für Transfers ausgeben, auf politische Unterstützung setzen. Angeblich gebe es in Brüssel Überlegungen, dass der Fußball wieder mit der gleichen Waffe spiele.

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