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Bau-Endspurt in Wald

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Anne Blessmann, Leiterin der Grundschule Am Rosenkamp in Wald, hofft, dass im März die ersten Klassen einziehen können. 

Die Grundschule Am Rosenkamp erhält neue Räume.

Von Paula Borns, Klasse 8f, Friedrich–Albert–Lange–Schule

Ausgerechnet als ich 2011 in die Schule kam, sollte meine Grundschule, die Walder Grundschule „Am Rosenkamp“ geschlossen werden. Durch zahlreiche Lehrer- und Elternproteste im Bildungsausschuss und der Bezirksvertretung wurde dann aber erreicht, dass die Schule doch nicht geschlossen, sondern im Gegenteil sogar erweitert wurde. Diese Erweiterung begann allerdings erst 2017 und ist immer noch nicht abgeschlossen.

Als ehemalige Schülerin verfolge ich den Fortschritt der „Dauer-Baustelle“. Um Genaueres über den Zeitplan und andere Planungen zu erfahren, habe ich die Schulleiterin Anne Blessmann interviewt. Seit dem Abriss der alten 70er- Jahre-Pavillons im Sommer 2017 befindet sich auf dem Schulhof eine große Baustelle und es gibt wenig Platz zum Spielen, obwohl schon zwei Klassen in die alte Grundschule an der Witkuller Straße ausgelagert wurden. Der offene Ganztag mit 137 Kindern ist im Moment in der viel zu kleinen ehemaligen Hausmeisterwohnung untergebracht.

Anne Blessmann erzählt aber auch, dass der Neubau gut vorankommt und sie darauf hofft, dass Ostern 2019 die ersten Klassen einziehen können. In dem Neubau wird es, wie in den alten Pavillons auch, vier Klassenräume und zwei Differenzierungsräume geben. Das Entscheidende ist aber, dass es fünf neue Ganztags-Räume geben wird. Da im rhythmisierten Ganztag gearbeitet wird, kann dann die Verzahnung von Schule und Ganztag wunderbar vollzogen werden.

Bald gibt es auch eine neue helle Mensa mit 60 Plätzen und einer großen Küchenanlage. Die Schulleiterin wünscht sich, dass aus der alten Mensa ein Kunst- und Werkraum wird, da die Schule bislang über keinerlei Fachräume verfügt. Hierfür fehlt noch die Genehmigung seitens der Stadt, für die Anne Blessman sich einsetzt.

Die Toiletten der Schule sollen komplett saniert werden, da die alten kaum noch benutzbar waren. Im Moment benutzen alle Kinder einen Toilettenwagen. Dies klappt aber laut Schulleitung besser als erwartet. Auch der Schulhof wird nach den Baumaßnahmen erneuert. Alle noch intakten Spielgeräte werden wieder aufgebaut. Im Schülerparlament will Frau Blessman erfragen, welche Spielgeräte erhalten bleiben sollen und welche neuen Spielgeräte die Schüler sich wünschen. Dies muss dann noch die Stadt genehmigen. Ein Landschaftsarchitekt plant bereits die Gestaltung des oberen Teils des Schulhofs mit Sitzflächen und Spielgeräten. „Es macht zwar nicht wirklich Spaß, sich um Elektrik, Böden und Zeitpläne zu kümmern, es ist aber schön, mitgestalten zu können“, so Anne Blessmann.

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