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Arbeitslosigkeit in Deutschland

Von Veronica Perlongo, 8b, Albert-Schweizter-Realschule

Die Bundesrepublik Deutschland ist ein Staat in Mitteleuropa. Mit rund 82,2 Millionen Einwohnern zählt Deutschland zu den dicht besiedelten Flächenstaaten und gilt international als das Einwanderungsland mit der dritthöchsten Zahl von Migranten nach den Vereinigten Staaten und Russland (Stand 2013).

Die Arbeitslosenrate liegt bei 4,2 Prozent (Juni 2016). Die Vereinigten Staaten von Amerika liegen hingegen bei 4,9 Prozent (Juni 2016). Nicht hohe Löhne, soziale Sicherungssysteme oder gar die Arbeitslosen selbst sind Schuld an der Arbeitslosigkeit, sondern die kapitalistische Wirtschaft sagen viele Kritiker der momentanen Situation.

Was kann man dagegen tun? Problem: Immer weniger Menschen können mit immer besserer Technik immer mehr Waren und Dienstleistungen herstellen. Gleichzeitig suchen immer mehr Menschen Erwerbsarbeit. Dies ist eine der Hauptursachen für die wachsende Erwerbslosigkeit.

Vorschlag: Die noch vorhandene Arbeit muss gerechter auf mehr Menschen verteilt werden: Durch Arbeitszeitverkürzung. Dabei gibt es jedoch ein Dilemma. Bei vollem Lohnausgleich sind Arbeitszeitverkürzungen sehr teuer, Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnausgleich sind sozial oft nicht zumutbar. Deshalb sollten alle Betriebe vom Staat Lohnkostenzuschüsse erhalten, wenn sie die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten durchgreifend verringern und entsprechend registrierte Arbeitslose einstellen.

Wirkung: Mit den Zuschüssen können die Unternehmen neue Leute einstellen und Geringverdienern zumindest einen Teil-Lohnausgleich bezahlen. So entstehen neue Arbeitsplätze zu geringen Kosten für den Staat, weil er ohne diese Zuschüsse die Arbeitslosen bezahlen muss.

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