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Antike Klingen – wo, wenn nicht hier?

von Bastian Piwonski, 8c, Friedrich-Albert-Lange-Schule

Im Deutschen Klingenmuseum in Solingen-Gräfrath kann man zu einem günstigen Eintrittspreis antike Klingen, Bestecke, blanke Waffen und Schneidwaren begutachten. Etwa 15000 Besucher hat das Museum jährlich.

Die meisten Besucher kommen von außerhalb Solingens. Sie bleiben durchschnittlich etwa 1,5 bis 2 Stunden, doch es halten sich auch Leute bis zu 7 Stunden hier auf, berichten die freundlichen Mitarbeiter des Museums.

Das Klingenmuseum besteht bereits seit 1954 und ist seitdem mehrfach umgezogen. Seit 1991 befindet sich die Ausstellung am Klosterhof 4, in einem ehemaligen Klostergebäude.

Ca. 30000 Ausstellungsstücke werden hier ausgestellt, die ältesten sind Klingen aus der Steinzeit. Aus einer Sammlung, die für Schüler 1904 als Muster angelegt wurde, entstand mit der Zeit durch Schenkungen und Zukäufe die umfangreichste Bestecksammlung der Welt.

Im Nebengebäude kommen Kinder ganz auf ihre Kosten: eine Entdeckungsreise mit echten Waffen, Klingen und Besteck zum Anfassen und Ausprobieren. Hier wohnt der schlaue Zwerg, der auf jede Frage eine Antwort weiß. Das alles ist im Eintrittspreis für das Hauptmuseum enthalten.

Das ganze Jahr über präsentiert das Klingenmuseum immer wieder zahlreiche Veranstaltungen und besondere Ausstellungen. Auf der MesserBörse und der MesserMacherMesse können Interessierte und Sammler tolle Stücke erwerben oder verkaufen. Es gibt ein Kinder-Piratenfest, man kann an Malkursen teilnehmen oder Workshops, in denen Waffen selber hergestellt werden. In der eigenen Bibliothek kann zu den im Klingenmuseum gezeigten Themen weiteres Informationsmaterial erworben werden.

Ohne Aufpreis werden öffentliche Führungen angeboten, in denen man auch den Gräfrather Kirchenschatz zu sehen bekommt, welcher dauerhaft ausgestellt ist. Dieser beinhaltet nach dem Kölner Domschatz die bedeutendste Sammlung kirchlicher Goldschmiedearbeiten im Erzbistum Köln.

Ein Besuch im Klingenmuseum bietet für Groß und Klein, für Alt und Jung auf jeden Fall eine interessante und abwechslungsreiche Ausflugsmöglichkeit.

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