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Alle Jahre wieder...

Wer ein Tier kauft, sollte sich über die Folgen im klaren sein.

Von Nils Dammhayn, 8a, August-Dicke-Schule

Kurz vor Weihnachten bitten Tierschutzvereine wie Tasso, PETA und andere Organisationen im Internet, sozialen Netzwerken und in der Tagespresse eindringlich: Keine lebenden Tiere unterm Weihnachtsbaum!

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, was für ein hoher Betreuungsaufwand und zusätzlich Kosten ein Haustier bedeuten. Für Eltern gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen und sie möchten den größten Wunsch der Kinder erfüllen. Doch ein paar Tage nach Weihnachten beziehungsweise Neujahr verzeichnen die Tierheime eine regelrechte Rückgabewelle.

Spätestens aber wenn die Schulferien beginnen und die Menschen verreisen möchten, werden die Tiere abgegeben oder sogar ausgesetzt. Vor der Anschaffung eines Tieres sollte man sich umfassend informieren, was einen in Zukunft erwartet.

Man muß sich auf zusätzliche Kosten für Futter, Unterbringung, Steuern und Tierarztbesuche für viele Jahre einstellen. Mit der ganzen Familie muss man sich überlegen welches Familienmitglied welche Aufgabe übernimmt: Spazierengehen, Futter einkaufen, das Tier mit Futter versorgen, den Käfig reinigen und so weiter. Die Tiere bauen auch eine enge Bindung zum Menschen auf und können nicht verstehen, warum sie im Tierheim landen und sie ihren Menschen nicht mehr für sich haben. Die Tiere leiden unter diesem Zustand sehr. Deshalb beginnen die Tierheime vor Weihnachten mit Abgabestopps. Sie wollen damit verhindern, dass die Tiere hinterher wieder zurück kommen.

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