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Der Alkohol überfällt Jugendliche

Von Natalie Schuppe, 9d, Realschule Vogelsang

Immer mehr Jugendliche streben danach zur Flasche zu greifen, doch an Konsequenzen wird dabei nicht gedacht. An einem Freitagabend fand der Hausmeister der Realschule Raugenberg einen nicht mehr ansprechbaren Jungen im Alter von 15 Jahren, der mit einem Promillewert von 2,45 im Blut, im Dreck, im sterben lag.

Es ist traurig, dass die Mode der Jugendlichen zur Flasche zu greifen, immer beliebter wird. Die Anzahl der Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen ins Krankenhaus eingeliefert wird, bestätigt diesen Trend zunehmend.

Gründe, warum Jugendliche zum Alkohol greifen liegen auf der Hand: Eine Party unter Freunden, Angst vor Arbeitslosigkeit oder der Zukunft. Ebenfalls ist der Alkohol für labile Menschen eine Art Zuflucht und ein Weg, um nach Stabilität und Sicherheit zu suchen. Doch sicher ist der ganze Spaß nicht, denn gerade für psychisch Instabile ist diese Zuflucht nichts weiter als eine der größten Gefahren.

Doch warum die Flache, wenn es darum geht den Kopf frei zu bekommen oder zu feiern? Nach Aussagen hilft es dem ein oder anderen zu entspannen und zu vergessen, jedoch übertreiben muss man das ganze nicht in diesen Maßen. Einen Abend mit Freunden kann man auch anders verbringen und nicht mit voll alkoholisierten Jugendlichen, die sich anschließend an dem Abend zuvor nicht mehr erinnern können.

Dazu hilft es auch nicht, seine Probleme ertrinken zu wollen, sondern sich besonders in solchen Fällen Hilfe zu suchen. Die Alkohol-Einnahme sollte besser überwacht werden. Doch wie? Eine Frage die viele beschäftigt.

Die Jugendlichen müssen den Umgang mit Alkohol lernen und sich der Konsequenzen bewusst werden, denn sonst werden die Einlieferungsquoten von alkoholisierten Jugendlichen in Krankenhäusern die nächsten Monate und Jahre weiter stark steigen.

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