Ferienaktion

Zeltstadt geht auch ohne Camping

Die Teilnehmer der Offenen Zeltstadt haben, unterstützt von der Young Caritas, auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge in Gräfrath eine Holzbank als „Platz für Toleranz“ gebaut. Foto:
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Die Teilnehmer der Offenen Zeltstadt haben, unterstützt von der Young Caritas, auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge in Gräfrath eine Holzbank als „Platz für Toleranz“ gebaut.

Ferien(s)pass zieht ein erstes positives Resümee der Sommeraktion.

Von Simone Theyßen-Speich

Solingen. „Anders“ war die Offene Zeltstadt beim Solinger Ferien(s)pass in diesem Jahr, „aber wenn nur ein paar Leute da sind, dann ist es schon ein Erfolg“, resümierte Simone Bickenbach. Die Ferien(s)pass-Mitarbeiterin gehört zu dem Team, das in diesem Jahr die Offene Zeltstadt auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge Gräfrath organisiert. Und nicht wenige Jugendliche zwischen 14 und 27 Jahren sind auch in diesem Sommer bei dem Wochenangebot dabei. „Wir haben 134 Anmeldungen“, erzählt Ferien(s)pass-Leiter Daniel Hermanns.

Noch bis Freitag ist die Zeltstadt geöffnet. Abschluss ist dann am Abend mit einem Open-Air-Konzert des Singer-Songwriters Philipp Artmann. Dann können bis zu 80 Zuschauer – mit ausreichend Abstand – als Zuhörer dabei sein.

„Wie bei allen Workshops in dieser Woche muss man sich auch für das Konzert anmelden“, erklärt Simone Bickenbach. Auch das ist anders als in den vergangenen Jahren. Aber das habe bei den Veranstaltungen der vergangenen Tage gut funktioniert.

Am Montag stand beispielsweise der Bau einer Holzbank auf dem Programm. Unter dem Motto „Ein Platz für Toleranz“ haben die jugendlichen Teilnehmer gemeinsam mit Mitarbeitern der Young Caritas geschreinert.

„Wenn nur ein paar Leute da sind, ist es schon ein Erfolg.“
Simone Bickenbach, Ferien(s)pass

Auch Programmpunkte wie Bogenschießen, Kreativangebote oder ein Volleyballturnier wurden gut angenommen. Am Mittwoch stand das Gummihuhn-Golf auf dem Programm. „Das hat bei uns eine lange Tradition“, beschreibt Daniel Hermanns, wie das Gummihuhn mittels Besenstiel ähnlich dem Minigolf durch einen Parcours gebracht wird.

Für Donnerstag und Freitag können sich Jugendliche in den Workshops auch noch anmelden. Die Bezahlung läuft diesmal auf Spendenbasis. Neu ist auch, dass in der Offenen Zeltstadt keine Übernachtungen im Zelt möglich sind. „Das wäre bei der Einhaltung der Abstandsregeln schwierig geworden“, so Simone Bickenbach. Zudem werden die Duschen am gegenüber liegenden Sportplatz Flockertsholz, die sonst genutzt wurden, gerade saniert.

Anstelle eines großen gemeinsamen Mittagessens werden Lunchpakete ausgegeben. „Da kann sich jeder zum Essen ein Plätzchen auf dem weitläufigen Gelände suchen“, beschreibt Hermanns die neue Corona-Situation. Auch Masken werden bei allen Angeboten mit mehr als zehn Teilnehmern getragen. Zudem wurden die Namen der Jugendlichen in den einzelnen Workshops nachgehalten.

Das habe bislang bei der Offenen Zeltstadt aber auch bei der Kinderoase in der dritten und vierten Ferienwoche mit täglich 150 Kindern zwischen 6 und 14 Jahren gut funktioniert. Auch mit dem Verlauf der anderen Ferien(s)pass-Aktionen ist Hermanns zufrieden. „Alle Kinder, Betreuer und Kooperationspartner haben sich gut an die Regeln gehalten.“ Froh ist er auch, dass es in den gesamten sechs Wochen keinen Coronafall gab. 1000 Ferienpässe wurden in diesem Jahr verkauft. 65 Betreuer und etwa 400 Kinder haben mitgemacht. Die meisten von ihnen waren bei mehreren Ferien(s)pass-Aktionen dabei.

Freie Plätze

Zeltstadt: Anmeldung:

offene-zeltstadt. jimdofree.com

Aktionen: Es gibt zudem noch Plätze unter anderem für den Escaperoom oder Ausflüge in den Krefelder Zoo oder die Zoom-Erlebniswelt.

Anmeldungen: Infos und Anmeldungen beim Solinger Ferien(s)pass, Eiland 10, Tel. 22 38 70

www.ferienspass.net

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